Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

Wesenberger feiert zwei Jubiläen


Wesenberg. Heinz Sensenhauser kann am morgigen Sonntag gleich zwei Jubiläen feiern: Er wird 80 Jahre alt und ist seit 55 Jahren Wesenberger. Er und seine Frau Edith machen sich vor allem als Naturschützer einen Namen, für ihr Jahrzehnte langes Engagement wurden sie beim 3. Landschaftstag in Feldberg im vergangenen Jahr mit dem „Ehrenpreis zum Schutz der Natur der Erwin-Hemke-Stiftung“ geehrt. Seit Mitte der 1970er-Jahre sind die Eheleute aktiv im Naturschutz.
Wie kam damals in der DDR ein Leitungskader dazu, sich für Umwelt- und Naturschutz einzusetzen? Die Regel war das damals nicht, trotzdem wurde es für Heinz Sensenhauser ein wichtiges Anliegen. Er arbeitete damals als Technischer Leiter in der Wesenberger Holzindustrie, in der es wie überall in der DDR in erster Linie um die Planerfüllung ging. „Wir waren große Sünder was die Umwelt anging, Asche, Öl, Holzstaub, Rauch, Abwasser – die Natur wurde viel belastet, viele Probleme waren nicht gelöst“, berichtet er. Zum Naturschutz und in die Gruppe, die sich den Namen des Naturschützers und Forschers Frank Gotsmann gegeben hatte, kamen er und seine Frau Edith, weil sie sich immer schon für die Natur interessierten.
Beide waren oft bei Schutzmaßnahmen verschiedenster Art dabei – als Aktive und auch als Organisatoren. „Ohne sie hätten wir unsere Vorhaben oft nicht erfolgreich verwirklichen können“, würdigt Erwin Hemke, Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes (NABU), der morgen natürlich auch zu den Gratulanten zählt, ihr Verdienst. Edith und Heinz Sensenhauser betreuen das NABU-Objekt „Findlingsgarten und Storch-Info Wesenberg“ mit. 1996, 2003 und 2005 richteten sie an der Storch-Info Wesenberg die Kreistreffen der Storchbetreuer aus. Edith Sensenhauser war während der Sommerlager von 1978 bis 1994 die „Chefköchin“. Auch durch seine Zeichnungen, die er regelmäßig für die Naturschutz- Schriftenreihe „Labus-Heft“ fertigt, kennt man Heinz Sensenhauser. Beide genießen in den Reihen der Naturschützer nach wie vor hohe Achtung.
Die Eheleute Sensenhauser halten sich fit durch die Arbeit in ihrem großen Garten, die drei Enkel halten sie auf Trab. Und auch durch die Naturschutzarbeit sind sie viel auf Schusters Rappen unterwegs. „Ich freue mich, das ich bei so guter Gesundheit meinen 80. Geburtstag feiern kann“, sagt Heinz Sensenhauser.

Quelle: Nordkurier vom 25.08.2007




[nach oben] [Feedback] [drucken]