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Bau des Radwegs Rechlin-Mirow startet in Kürze


Mirow. Dem Bau des neuen Radweges von Rechlin über Lärz nach Mirow, der auf der alten Bahntrasse entlanggeführt werden soll, steht nichts mehr im Wege.

 

Das verlautete jetzt aus dem Straßenbauamt Neustrelitz. "In diesem Jahr wird der Radweg fertiggestellt", sagte der amtierende Leiter Jens Krage. Dabei sah es zum Jahresende noch gar nicht so gut aus für das Projekt. Zwar waren die Planungen beim Straßenbauamt abgeschlossen und die Ausschreibungen vorbereitet. Was fehlte, war das Geld. Für 2010 nun hat das Straßenbauamt mehr Mittel bekommen als erwartet, sagte Krage. Somit können beide Bauabschnitte - der von Vietzen nach Lärz sowie der von Lärz nach Mirow - realisiert werden. In den Planungen nicht inbegriffen ist die alte Eisenbahnbrücke in Lärz. Der Radweg soll in diesem Abschnitt auf die Kreisstraße geführt werden - was zunächst als provisorische Lösung gilt. In Mirow ist angedacht, den Radweg von dort, wo er auf die Straße Richtung Starsow trifft, in Richtung Schleuse zu verlängern, um eine touristische Anbindung an die Stadt herzustellen. "Das wollen wir zeitnah dieses oder nächstes Jahr realisieren", sagte Krage. In der Gemeinde Lärz reagierte man mit Freuden. "Wir warten schon lange auf den Radweg", sagte Bürgermeister Hartmut Lehmann (CDU). Weil die Route hinterm Dorf verläuft, habe sich die Gemeinde schon einige Mittel in den Haushalt eingestellt, um die Urlauber zu den touristischen Anlaufpunkten ins Dorf zu lotsen. "Toll, wir freuen uns", reagierte auch der Mirower Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) optimistisch. "Wenn wir uns überlegen, dass im Welcome Center rund 50 000 Besucher begrüßt werden sollen und in diesem Jahr der 100 000. Besucher auf dem Kirchturm erwartet wird, dann wird die touristische Bedeutung Mirows noch zunehmen", sieht er die Notwendigkeit gegeben. Der Rechliner Bürgermeister war gestern für eine Reaktion nicht zu erreichen.

 

Quelle: Nordkurier vom 11.03.2010




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