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Schwimmer laufen in kalten See


Bewundernd blickten gestern viele Zuschauer auf die fünf Frauen und zwei Männer, die sich bei einer Wassertemperatur von zwei Grad in den Mirower See stürzten.

Mirow. Bewundernd blickten gestern viele Zuschauer auf die fünf Frauen und zwei Männer, die sich bei einer Wassertemperatur von zwei Grad in den Mirower See stürzten. Der Wasserskiclub Mirow hatte wieder zu diesem traditionellen Spektakel eingeladen, das sich am Ufer zu einem kleinen Volksfest entwickelte. Die Mirower „Dickhäuter“ gibt es seit 1982. Und seitdem findet das Neujahrsbaden statt, berichtet Helmut Zander. Er ist der einzige „Dickhäuter“, der von den Gründungsmitgliedern immer noch aktiv ist. Abgesichert wurde die Veranstaltung von Mitgliedern der DRK-Wasserwacht.
Gestern früh musste erst das Eis von dem Teil der Uferzone des Sees entfernt werden, in den die abgehärteten Bader springen wollten. Früher war oft erstmal ein Loch in dickes Eis zu schlagen, erinnert sich Helmut Zander. Aber in den vergangenen Jahren war es milder. Unter den Schwimmern waren auch Christel Lau aus Neustrelitz, Brigitte Hantel aus Wesenberg und Katrin Brähmer aus Mirow. Während Christel Lau in der kalten Jahreszeit öfter mal ins kühle Nass steigt, machten die anderen beiden Frauen gestern „aus Jux“ mit, wie sie sagten.
Einig waren sich aber alle drei: Bei schönem, warmem Wetter kann ja jeder baden gehen. Die vielen Schaulustigen, die den lustig kostümierten Schwimmern zum Teil bibbernd zusahen, konnten sich an Land zum Beispiel mit Erbseneintopf und Glühwein oder auch am Schwedenfeuer aufwärmen, dafür hatten die Veranstalter gesorgt. Und nachdem die Bader, die sogar eine Zugabe absolvierten, wieder aus de Mirower See gestiegen waren, gaben Wasserskiläufer bei einer Vorführung eine Probe ihres Könnens.

 

Quelle: Nordkurier vom 02.01.2008




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