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Roggentiner fordern Radweg-Bau an L 25
Roggentin. Bezüglich der Prioritätenliste des Landkreises zum Radwegebau hat die Gemeinde Roggentin jetzt ihr Unverständnis darüber ausgedrückt, dass der Unfallschwerpunkt an der L 25 zwischen Granzow und Abzweig Blankenförde noch gar nicht in der weiteren Planung ist.
Das heißt, dort wo im vergangenen Jahr zwei Radfahrer bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen sind, wird es auch in naher Zukunft keinen Radweg geben. "So sehr wir anderen Gemeinden ihre Radwege gönnen, so sind wir aber doch der Meinung, dass die Prioritäten anders gesetzt werden müssten", erklärte der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Roggentin, Thomas Müller. Aus diesem Grund beschlossen die Gemeindevertreter bei der jüngsten Sitzung, sich mit einer Stellungnahme an das Straßenbauamt Neustrelitz zu wenden. In den nächsten Tagen soll das Schreiben herausgehen. Darin bitten die Roggentiner auch um einen Vor-Ort- Termin, an dem auch Bürgermeister Henry Tesch (CDU) teilnehmen wird. Beispielsweise verdeutlichte Müller, dass der beabsichtigte Radwegbau zwischen Mirow und Granzow entlang der Straße zwar sehr erfreulich sei, aber hier könne bereits am Seeufer entlang geradelt werden. Von Granzow in Richtung Roggentin würde der Radweg noch dringender benötigt.
Quelle: Nordkurier vom 23.04.2010




