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Ortsumgehung quert Wasserstraße zweimal
Mirow. Die Ortsumgehung bleibt Thema Nummer 1 in Mirow. Die Linie ist vom Bund abgesegnet, doch wo genau soll sie verlaufen, die Straße, die den Mirower Einwohnern weniger Lkw-Lärm bringen soll?
Nordkurier fragte nach und erhielt im Straßenbauamt Neustrelitz Akteneinsicht. Eine rote Linie auf der Landkarte verdeutlicht, welches Gewässer überquert und welche Straße überbaut werden muss - wobei die Feinplanung noch aussteht, wie zu erfahren war. Gegenwärtig läuft die europaweite Ausschreibung. "Die Veröffentlichung ist gewesen, jetzt bewerben sich die Leute", so die Auskunft aus der Behörde. Nach der Entwurfsbearbeitung erfolgt die Genehmigungsphase, danach wird das Planfeststellungsverfahren durchgeführt, in dessen Rahmen die Bürger noch mal die Möglichkeit zur Einsichtnahme haben. Der Verlauf der Straße steht im Groben fest. Der Ansatzpunkt für die Westumfahrung ist in etwa zwischen dem Ortsausgang Mirow-Dorf und der Jugendherberge an der B 198 angesiedelt. Aus Richtung Retzow kommend, wird die Linie nach rechts verschwenkt und quert dann - hier ist die erste Brücke fällig - die Müritz-Havel-Wasserstraße, ehe auch die Kreisstraße 3 (Mirow-Lärz) überbaut werden muss. Die Umgehungsstraße wird die Kreisstraße in zirka 1,5 Kilometer Entfernung von der Ortslage Mirow queren. Eine Anbindung entsteht hier nicht. Die gibt es dann an der Landesstraße L 25 zwischen Starsow und Mirow, wo auch der Westabschnitt der Ortsumfahrung endet. Vorher gilt es noch, den geplanten Radweg auf der alten Bahntrasse zu überführen, so die Auskunft der Sachbearbeiterin.Der weitere Verlauf der Umgehungsstraße (im Südabschnitt), erfolgt in etwa 1 Kilometer Entfernung von Starsow. Die Straße wird über den Acker geführt, einige Wirtschaftswege müssen überführt werden, wie es hieß. In der Nähe der Hohen Brücke wird dann die Müritz-Havel-Wasserstraße zum zweiten Mal gequert. Auch hier wird eine Brücke entstehen müssen. Die Peetscher Straße, MST 5, wird hinter dem Hundeplatz in Richtung Peetsch überquert, dann wird die Linie leicht nach Norden verschwenkt, um dann an die B 198 Mirow-Wesenberg anzuschließen. Der Anknüpfungspunkt liegt hier etwa 1 Kilometer hinter dem Bahnübergang in Richtung Wesenberg. Nach Auskunft des Straßenbauamtes wird der Südabschnitt zuerst realisiert, wobei sich das Verfahren, wie bereits berichtet, noch über Jahre hinstrecken wird.
Quelle: Nordkurier vom 24.04.2010




