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IG "Ortsumgehung Mirow" besiegelt Gründung des Vereins


Mirow. Anhänger der Bürgerinitiative zum schnelleren Bau einer Ortsumgehung in Mirow haben sich jetzt zur Gründungsversammlung eines Vereins zusammengefunden.

 

Am Montagabend trafen sie sich in der Gaststätte "Mecklenburger Hof", um ihre Unterschrift unter die Satzung zu setzen. 14 Bürger waren anwesend, berichtete die Mirowerin Karola Lopuszanski. Der Verein soll den Namen "Umgehungsstraße Mirow" tragen. Etwa 20 weitere Bürger hätten bereits bei der jüngsten Demonstration signalisiert, ebenfalls beitreten zu wollen, wusste die Mirowerin zu berichten. Indes ist auch Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) in das Anliegen der Bürger eingeweiht. Die Bürgerinitiative hatte während der "Seebestattung des Bombodroms" einen nfo-Stand aufgebaut und das Gespräch mit Sellering gesucht. "Wir haben ihm eine Unterschriftensammlung überreicht, und er hat versprochen, sich der Sache anzunehmen", so Karola Lopuszanski. Ebenfalls wurden Kontakte mit dem Landtagsabgeordneten Michael Körner (SPD) sowie mit Landrat Heiko Kärger (CDU) geknüpft. "Sie gehen alle davon aus, dass 2013 Baubeginn ist", hat Karola Lopuszanski aus den Gesprächen entnommen. Auch dass beide Bauabschnitte nacheinander und nicht gleichzeitig in Angriff genommen werden sollen, wird von der Bürgerinitiative mit Skepsis gesehen. Es gibt Befürchtungen, dass dann die Retzower Straße noch stärker in Mitleidenschaft gezogen wird, als dies jetzt schon der Fall ist. 
 

 

Quelle: Nordkurier vom 05.05.2010




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