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Wesenberger Schule und Kita besiegeln Zusammenarbeit
Wesenberg. Die Wesenberger Kindertagesstätte „Spatzenhus“ und die Grundschule Wesenberg haben am zurückliegenden Freitag eine Kooperationsvereinbarung geschlossen und damit eine schon über Jahre währende gute Zusammenarbeit auch schriftlich besiegelt.
Bei der Unterzeichnung des Papiers waren Bärbel Biggemann als Schulleiterin, Heidi Rumich, Koordinatorin für die Grundschule und Klassenleiterin der 3. Klasse, sowie von der Kita die Leiterin Carola Wutschke und Birgit Uhmeyer als Leitende Erzieherin im Hortbereich anwesend. Die Vereinbarung ist ganz im Sinne des Gesetzgebers und erfolgt auf der Grundlage des Schulgesetzes Mecklenburg-Vorpommern sowie des Kindertagesförderungsgesetzes des Landes, hieß es. Obwohl das Papier hervorragend in die aktuellen Diskussionen auf Landesebene über die bessere Zusammenarbeit von Schule und Kindertagesstätten passt, gab es die Überlegungen in Wesenberg schon länger.
„Das hat sich letztes Jahr im Herbst anhand unserer Arbeit ergeben. Als wir einige Sachen definieren wollten, ist der Gedanke entstanden, die Kooperationsvereinbarung abzuschließen“, sagte Carola Wutschke. Das zwei Seiten umfassende Schriftstück beinhaltet Absprachen zur Handhabung der Hausaufgaben, die im Hort (er befindet sich im Kita-Gebäude) erledigt werden. Weiter ist festgeschrieben, dass die Vorschulkinder die Möglichkeit haben, ihre voraussichtliche Schule einmal im Jahr zu besuchen und an einer Unterrichtsstunde teilzunehmen. Es gibt gemeinsame Wandertage, Theater- und Kinobesuche, Abschlussveranstaltungen. Der Hort nimmt an den Elternversammlungen der Grundschule teil und hat Sprachrecht. Ferner geht aus der Vereinbarung hervor, dass der Träger der Kindertagesstätte, das DRK, sowie das Schulverwaltungsamt den Vertrag zur Kenntnis nehmen und die beteiligten Einrichtungen bei der Umsetzung unterstützen. Auf Grundlage der Vereinbarung verständigten sich Schul- und Kitaleitung
darauf, die Einschulungsuntersuchungen künftig statt in der Schule wieder in der Kita, wo die Vorschulkinder ihr gewohntes Umfeld haben, durchzuführen. Außerdem soll es Gespräche zwischen Kita-Erziehern und künftigen Lehrern zum Entwicklungsstand der Gruppe geben.
Quelle: nordkurier vom 14.01.2008




