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Schulgarten als Experimentier-Feld
Wesenberg. Das Projekt "Schulgarten", das im vergangenen Jahr an der Wesenberger Regionalschule ins Leben gerufen wurde, wird weiter ausgebaut.
In Zusammenarbeit mit dem in Mölln ansässigen Privatinstitut der tiergestützten Arbeit (PITA), das im Frühjahr Kontakt zur Wesenberger Einrichtung aufgenommen hat, um auch im Osten Aktivitäten zu entwickeln, wurde jetzt das Projekt "Futurino" in Angriff genommen. Beabsichtigt ist, einen Öko-Garten zu gestalten, bei dem die Schüler die Pflanzen- und Tierwelt genauer unter die Lupe nehmen, wie Martina Buchert, amtierende stellvertretende Schulleiterin, sagte. So wird Fragen wie, "Was tropft denn da?", "Alles Abfall?", "Was pfeift denn da?" etc. im Projektunterricht nachgegangen. Auch sei beabsichtigt, einen Getreide-Lehrpfad anzulegen, bei dem nicht nur gesät und geerntet, sondern auch Korn gemahlen und Brot gebacken werden soll. "Das passt dann wieder in unsere gesunde Ernährung", erklärte Martina Buchert das Anliegen der Schule. Projektleiter Wolfgang Schoknecht von PITA hat indes einen Sponsor gefunden, der dem Schulgarten ein Gerätehaus zur Verfügung stellt, das im AWT-Unterricht (Arbeit Wissenschaft Technik) von Achtklässlern aufgebaut werden soll.
Quelle: Nordkurier vom 01.06.2010




