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Hotel mit englischsprachiger Speisekarte


Mirow. Was heißt Zander auf Englisch? Susann Stegeman vom Strandhotel Mirow hat das mühsam im Internet nachgeforscht und kam auf "Pikepearch".

 

Grund für diese Mühe, die die Gastronomin auf sich nahm, war, dass immer mehr englischsprachige Gäste in das Haus kamen. "Das ging los mit Fachleuten aus England und auch den USA, die regelmäßig in zwei Rechliner Betrieben arbeiten und bei uns über Wochen untergebracht sind", erzählt Susann Stegemann. Aber überhaupt kommen immer mehr Gäste, die sich über Englisch verständigen wollen. Das sind unterschiedliche Nationalitäten, haben Susann Stegemann und die anderen Mitarbeiter im Familienbetriebs, der am Mirower See liegt, erfahren.Diese Beobachtung fiel zufällig zusammen mit einem Englischkursus, den Sigrun und Klaus-Dieter Stegemann bei Renate Haas absolvierten. Sie wollten ihre Englischkenntnisse - getreu dem Motto: mit Englisch kommt man überall weiter - verbessern. Sie kamen auf die Idee mit der Speisekarte auf Englisch. "Und Renate Haas erledigte das im Handumdrehen", sagt Susann Stegemann. Mittlerweile können alle Servicekräfte mit der Karte arbeiten, zunächst funktionierte das über die gleichen Nummern, die alle Gerichte haben, die konnte man in der deutschen Karte das Essen abgleichen. "Mittlerweile sind alle bei uns im Haus auch so weit, dass sie ein kleines Gespräch mit dem englischsprachigen Gast führen können", ist Susann Stegemann ein bisschen stolz. Und ihr Bruder Rico Stegemann, der ebenfalls im Hotel arbeitet, ergänzt: "Das Sprechen mit den ausländischen Gästen ist viel einfacher als man denkt. Man muss sich nur trauen, braucht keine Angst vor einer Blamage haben. Die Gäste freuen sich, wenn wir in ihrer Sprache reden."

 

Quelle: Nordkurier vom 10.07.2010




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