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Originelle Neu-Mirower vor der Kamera


Mirow. Weil Birkhild und Karl Tiedt so einen originellen, eigensinnigen, ein bisschen schrägen und auch verrückten Garten haben, kann man heute über sie im Nordkurier lesen und sich am 15. August auch im NDR informieren.

 

Die beiden sind sowohl Alt- als auch Neu-Mirower.

Karl Tiedt wurde in Mirow geboren, Birkhild ist eine echte Berliner Pflanze von der Schönhauser Allee. Dort wohnten die beiden zusammen, bevor sie vor drei Monaten in den Ruhestand und in sein elterliches Haus nach Mirow gingen, wohin sie vorher immer nur am Wochenende und im Urlaub fuhren.

„Hier wollen wir unsere Zeit einsetzen, Visionen und Wünsche verwirklichen, einiges bauen am Wasser. Wir feuern uns gegenseitig an, wir sind überhaupt nicht die Leute, die sich im Ruhestand auf die Couch legen und dann hat sich’s“, sagt Birkhild Tiedt ansteckend und voller Energie und zeigt in großem Bogen über das Grundstück am Haus, wo zum Beispiel kunstvolle Säulen, ein großer Blumenpavillon, ein mediterran wirkender Pavillon mit viel Stuck und in ungewöhnlichen Farben zu sehen sind. Das alles soll dazu beitragen, den Garten in einen Parkgarten zu verwandeln.

Bleibt die Frage, wie der NDR darauf kam, bei den Tiedts auf dem Hof zu drehen. Reiner Smentek, heute im Seehotel, arbeitete vor vielen Jahren mit Karl Tiedt zusammen in der LPG Mirow. Letzterer sagte, als er die NDR-Redakteurin Elke Bendin traf, die auf Erkundungen für ihren Film unterwegs war: „Wenn Sie etwas Kurioses, verbunden mit viel Spaß, suchen, gehen Sie doch zu Karl.“

Und Elke Bendin war so von Birkhild und Karl Tiedt angetan, dass sie mit Kameramann Hans Thull, Kamera-Assistent Christian Heidemeyer und Beleuchter Gerd Hubatsch später zum Drehen wiederkam.

Und weil eine Redakteurin nicht einfach etwas dreht, schuf Elke Bendin eine schöne Geschichte für ihren Film: Ausgangspunkt ist ein junger Mann, der in einem Bootshaus Urlaub macht und dabei allerhand erlebt. Als idealer Drehort fiel ihr Mirow ein, wo der junge Mann, gespielt von Hendrik Becker, allerhand erlebt: Er lernt die Bootshausleute genau so wie den bekannten Angler Jens Fechner ebenso wie den DDR-Vizemeister im Wasserskispringen Helmut Zander kennen, geht zur Tourist- Info (die am 15. August bereits im Kavaliergebäude sitzt), erlebt die „Kellerbühne FreiGespielt“ im Ritterkeller, lernt das Gastronomenpaar Martina Heydenreich/Reiner Smentek und natürlich die Schlossinsel kennen...

Gesendet wird der Streifen am 15. August um 18 Uhr in N 3. Dann kann der Zuschauer auch erfahren, warum und wie Karl Tiedt Stuckateur wurde und wie er vor 22 Jahren schon gemeinsam mit Dietmar Gallinat, Annett Biefeld und Gerd Zimmermann an der Schloss-Restaurierung beteiligt war.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 14.07.2010




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