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Kunsthaus dreht Film in Seenlandschaft
Ahrensberg. Felix Tonnat ist beneidenswert schwindelfrei, er turnt auf einer Klappleiter, die auf dem Dach der mannshohen Kajüte eines Floßes steht, in knapp vier Meter Höhe über der Wasseroberfläche des Drewensees gleich neben der Fischerei Ahrensberg.
Er wird bestaunt von den Passagieren vorbei dümpelnder Boote. Der Held des Filmes, der dort gerade gedreht wird, ist er aber nicht, sondern der Kameramann. Aber er nimmt ebenfalls allerhand auf sich, damit er die bestmöglichen Bilder in die Kamera kriegt."Sommerfilm" ist der Arbeitstitel des Films, den das Kunsthaus Neustrelitz produziert. Dabei sind befreundete Schauspieler und Filmleute, erzählt Stella Schüssler, die in Ahrensberg die Aufnahmeleitung übernahm. Regie führt Arno Sudermann, beide sind ebenfalls vom Kunsthaus. Vier professionelle Schauspieler, die durch das Neustrelitzer Theater mit den Kunsthaus-Leuten verbunden sind, spielen mit: Jelena Fraenzel, Annika Kleinke, Michael Goralczyk und Conrad Niklisch zählt Stella Schüssler auf und ergänzt: "Die Grundidee für den Film hatte unserer Wesenbergerin Diana Olbert. Es geht darum, eine Geschichte hier in der idyllischen Seenlandschaft anzusiedeln. Dabei können menschliche Konflikte im Kontrast zur schönen Landschaft stehen."Die Idee wuchs seit dem vergangenen Jahr beim Kurzfilm-Festival "48 Stunden Berlin". "Wir nahmen uns vor, in diesem Jahr etwas längerfristiges zu machen, uns vier bis fünf Tage zu treffen. Und das ist jetzt wahr geworden, das ist doch toll", findet Arno Sudermann. Der Film, 20 Minuten soll er dauern, ist Anfang des nächsten Jahres fertig. Zu sehen soll er sein in regionalen Sendern wie dem NDR, eventuell in der Kachelofenfabrik und auf diversen Festivals, kündigt Stella Schüssler an. Übrigens: Unterstützung für den Film wird beim Kunsthaus sehr gern angenommen.
Quelle: Nordkurier vom 29.07.2010




