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Kein kleiner Tag für Städtepartnerschaft


Mirow. Das war gewiss kein kleiner Tag für die Städtepartnerschaft zwischen Mirow und Fockbek.

 

Die Gäste aus dem Schleswig-Holsteinischen führten zum Inselfest nicht nur ihre Musicals auf, sie lüfteten auch ein lange und gut gehütetes Geheimnis: Das Familienzentrum Mirow erhielt eine Spende von 500 Euro für seine Arbeit. Das Geld hatten die Musicalmacher im Frühjahr bei einem Auftritt in ihrer Heimat zusammengetragen. Edda Augustin, die Leiterin des Familienzentrums, war komplett überwältigt und gerührt über die gelungene Überraschung. "Wann bekommt man schon einmal so viel Geld", konnte sie ihr Glück gar nicht fassen. Im Familienzentrum haben die Fockbeker auch während des Inselfestes wieder logiert. "Wir freuen uns jedes Mal auf die Zeit in Mirow und auf die gastfreundliche Betreuung, die wir auch im Familienzentrum erleben", bekannte Brigitta Bargmann, Diakonin im Fockbeker "Buernhus", wo die Musicaltruppe ihr künstlerisches Zuhause hat. In Mirow führten die jungen Leute zum Inselfest zwei Stücke auf. Bei "Mensch PABBA" wurden Stück-Ausschnitte mit ABBA-Titeln präsentiert. Hier standen erstmalig auch Mirower Jugendliche mit auf der Bühne, was gut ankam, wie nicht nur Brigitta Bargmann fand. Das Rolf-Zukowsky-Stück "Der kleine Tag" wurde am Sonnabend komplett gezeigt. Hier geht es um einen Tag, der sich im Reigen der vielen besonderen Tagen etwas verloren vorkommt. Der dann aber begreift, dass er, gerade als kleiner Tag auch etwas Besonderes ist.Die Fockbeker Kindermusicalgruppe kommt bereit seit sechs Jahren zum Inselfest nach Mirow. Weitere Gäste aus Fockbek weilten ebenfalls in Mirow zum Inselfest. Sie waren mit einem Bürgerbus in die Stadt kutschiert worden. Die Partnerschaft zwischen Fockbek und Mirow besteht bereits seit 20 Jahren. In diesem Jahr sind noch weitere Kontakte vorgesehen.

 

Quelle: Nordkurier vom 03.08.2010




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