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Kunst am Schloss wird zur Marke
Mirow. Der Mirower Kunstmarkt am Schloss macht sich allmählich einen Namen - bei Besuchern und Kunsthandwerkern gleichermaßen.
Das zeigte sich bei seiner fünften Auflage, als die Aussteller trotz des Dauerregens am Sonnabend ihre Zelte nicht abbauten und etliche Gäste einen Marktbummel wagten. "Ich denke, der Begriff ,Kunstmarkt am Schloss' wird immer bekannter", sagte Ulla Pape vom Inselverein. Für ihr Durchhaltevermögen belohnt wurden alle gestern, als Petrus für bestes Marktwetter über Mirow sorgte. Schon kurz nach der Eröffnung strömten Urlauber und Einheimische auf den Platz und bestaunten die handgefertigten Unikate.Wir beginnen schon ein dreiviertel Jahr vor dem Veranstaltungstag die Händler auszuwählen, schilderte Ulla Pape die Arbeitsweise des zwölfköpfigen Vereins. Indem die Vereinsmitglieder selbst Kunstmärkte besuchen, knüpfen sie Kontakte und können einschätzen, wen es sich einzuladen lohnt. Schließlich sei ihr Ziel, nicht irgendeinen Kunstmarkt auf die Beine zu stellen, sondern einen ganz besonderen. So kamen am Wochenende auch solche Gewerke auf die Schlossinsel, die nicht auf jedem Markt anzutreffen sind. Ein Schiefertafelmacher war dabei, ein Seifenhersteller und ein Trockenblumengestalter. Landrat Heiko Kärger (CDU) sagte zur Eröffnung, der Kunstmarkt trage zum Ansehen der Region bei. Er stehe den Organisatoren stets zur Seite. Gut besucht war auch die Premiere des Sonnentor Theaters aus Babke, das am Wochenende erstmals die Kulisse der Schlossinsel nutzte. Über 250 Zuschauer erlebten am Freitagabend die erste Aufführung der Revue "Es leuchten die Sterne", bei der auch der Männerchor 1848 Mirow und die Tanzremise Neustrelitz mitwirkten.
Quelle: Nordkurier vom 16.08.2010




