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Sanierung der Wesenberger Turnhalle abgeschlossen


Wesenberg. Mit welchem Erfolg die energetische Sanierung an der Turnhalle der Wesenberger Regionalschule abgeschlossen werden konnte, davon wollte sich am Montag auch der Schweriner Kultusminister Henry Tesch (CDU) vor Ort ein Bild machen.

 

Wesenberg. Mit welchem Erfolg die energetische Sanierung an der Turnhalle der Wesenberger Regionalschule abgeschlossen werden konnte, davon wollte sich am Montag auch der Schweriner Kultusminister Henry Tesch (CDU) vor Ort ein Bild machen. Im Beisein von Amtsvorsteher Thomas Müller vom Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte besuchte er die Einrichtung. 

Dabei wurde auch bereits der nächste Schritt bei der stufenweisen Sanierung ins Auge gefasst. Denn die Toiletten in dem Sportgebäude lassen noch sehr zu wünschen übrig. „Das wird als nächstes in Angriff genommen – sobald die Kofinanzierung über Fördermittel steht“, kündigte Thomas Müller an. Die Eigenmittel im Haushalt seien bereits eingestellt. Geplant ist dabei ein räumlicher Umbau, damit der Sanitärtrakt auch den Vorgaben in der Schulbaurichtlinie entspricht.

Mit Blick auf das Erreichte bescheinigten Gäste und Schulleiterin Bärbel Biggemann dem Amt als Träger der Schule gestern eine gewisse „Blickigkeit“. Nur dadurch sei es möglich geworden, die Mittel des Konjunkturpaketes II, das von der Bundesregierung aufgelegt wurde, zu nutzen. Die Umsetzung der Wärme-Sanierung erfolgte in zwei Bauabschnitten. Der erste Teil umfasste die Teilumrüstung der vorhandenen Heizungsanlage. Zwei alte Brennkessel wurden komplett rausgerissen und neue Technik installiert. Auf dem Dach der Schule wurden zudem fünf Luft- Wärme-Pumpen aufgebracht. „Bis zu Temperaturen von 12 Grad Celsius Außentemperatur heizen sie alles“, danach tritt die übrige Heizung in Kraft, erläuterte Thomas Reggentin vom Fachdienst für Bau, Sicherheit und Ordnung des Amtes, der ebenfalls zugegen war.

Der zweite Bauabschnitt widmete sich dann der Turnhalle. Fassade, Dach und Fenster wurden wärmegedämmt beziehungsweise erneuert. Bezüglich der Fenster muss allerdings noch nachgebessert werden. Denn es wurden andere Fenster als bestellt eingebaut. Vermutlich in den Herbstferien werden diese als Regressarbeit ausgewechselt, damit mehr Oberlicht ins Innere der Halle gelangt, wie Thomas Müller erläutert.

Insgesamt sind 384 000 Euro in die Maßnahme geflossen. 94 000 Euro davon wurden als Eigenmittel bereit gestellt, wobei nach jetzigem Stand der Dinge sich auch der Landkreis Mecklenburg-Strelitz beteiligen wird. Rund 42 000 Euro steuert er aus dem Investitionsfonds bei, so dass sich die Eigenmittel noch einmal reduzieren dürften, hieß es. 

 

Quelle: Nordkurier vom 31.08.2010




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