Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten

Pappelallee hinter Mirow soll fallen


Mirow. Der Landkreis plant in Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt Neustrelitz ein Pilotprojekt zum Umbau der Allee zwischen Mirow - Peetsch - Fleether Mühle.

 

Mit diesem Projekt, mit dem Neuland in Mecklenburg-Strelitz beschritten würde, könnten noch in diesem Jahrdie 334rund 50-jährigen Pappeln an der Allee gefällt weden. Sie sollen noch in diesem Jahr durch Roteichen am Ortseingangsbereich von Mirow sowie durch rund 700 Ulmen ersetzt werden, die durch Zucht gegen das berüchtigte Ulmensterben widerstandsfähig sind. "Der Landkreis trat mit diesem ungewöhnlichen Projekt an uns heran. Denn die Pappeln sind bruchgefährdet, immer wieder brechen auch grüne Äste ab, fallen herunter und gefährden Autofahrer und Radfahrer", berichtete gestern Ralph-Michael Nickel, Sachgebietsleiter Umweltschutz im Straßenbauamt Neustrelitz (SBA). Vertreter dieses Amtes, des Landratsamtes, das als Baulastträger verantwortlich ist für die Kreisstraße zwischen von Mirow in Richtung Peetsch und Fleether Mühle, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des Bundes Umwelt und Naturschuz (BUND) trafen sich gestern vor Ort. Der NABU reagierte nicht auf die Einladung, sagte Ralph-Michael Nickel. Ziel war es, durch die Beratung aller beteiligten Behörden und der Naturschutzverbände Übereinstimmung zu finden für das Projekt, damit es noch in diesem Jahr gestartetwerden kann. Das betonte Annette Siebert vom Landratsamt, die für die Kreisstraße verantwortlich ist. Und sie führte aus, dass die Pappel kein Straßenbaum sei und auch durch noch so regelmäßige und darum teure Pflegemaßnahmen die Verkehrssicherungspflicht nicht herzustellen wäre.Grundlage für den in Mecklenburg-Strelitz bisher einmaligen Alleenumbau ist, dass das SBA über Mittel verfügt, um das Projekt zu schultern - der Landkreis hingegen nicht, sagte Ralph-Michael Nickel. Katharina Brückmann vom BUND zeigte sich ebenso wie Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) sehr aufgeschlossen für das Projekt.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 02.09.2010




[nach oben] [Feedback] [drucken]