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Grundstein für neues Amtsgebäude gelegt
Feierlicher Anlass in Mirow: Gestern erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte.
Mirow. Feierlicher Anlass in Mirow: Gestern erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Verwaltungsgebäude des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte. Wann in das Haus eingezogen werden kann, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Mirows Bürgermeister Norbert Pape (CDU) hofft, dass das Haus bis Weihnachten fertig ist. Amtsvorsteher Thomas Müller meint eher, dass es erst im Frühjahr so weit ist. So hatte zum Beispiel Schichtenwasser, verursacht durch den sehr regenreichen Sommer, Mehraufwand bei den Bauarbeiten verursacht. Zur Grundsteinlegung kamen viele Bürger, Kommunalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter. Unter ihnen Henry Tesch (CDU), Bürgermeister der amtsangehörigen Gemeinde Roggentin und Kultusminister, Verwaltungschefin Karola Kahl und die zuständige Architektin Sabine Reimann.
Thomas Müller betonte, dass mit dem Neubau die Bedingungen sowohl für die Bürger als auch die Mitarbeiter erheblich besser werden. „Mit dem Abriss des alten Verwaltungshauses verschwindet auch ein Riesenschandfleck in Mirow. Ein Haus in so einem Zustand konnte doch nicht das Image der Kleinseenplatte sein“, erklärte er.
Seitdem der Neubau des Amtsgebäudes beschlossen wurde, gibt es rege Diskussionen darüber, ob er überhaupt notwendig ist. Möglicherweise existiere das Amt bald nicht mehr. Thomas Müller meinte dazu, dass Ämter nicht verschwinden müssen, nur weil das für Landkreise vorgesehen ist. Es wäre doch eher denkbar, dass sich mehr Gemeinden in einem neuen Haus gut vertreten fühlen und sich so der Amtsbereich erweitert.
Quelle: Nordkurier vom 29.08.2007




