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Festival der Künste in Mirow


Mirow. Mittlerweile schon zum IX.Internationalen Festival der Künste lädt der Residenzschlossverein Mirow vom 28. September bis zum 2. Oktober ein.

 

Mit der Vereinsvorsitzenden Sigrun Stahlschmidt sprach Hart mut Nieswandt über dieses herausragende kulturelle Ereignis in Mecklenburg-Strelitz.

 

Mit welchem Auftakt locken die Veranstalter Musikfreunde am 28. September nach Mirow?

 

Andreas Pasternack, Joachim Böskens und ihre musikalischen Freunde geben um 19.30 Uhr in der Remise das Konzert mit dem Titel „Jazztime Live“, das live für den Rundfunk mitgeschnitten wird.

 

Bevor der weitere Verlauf zur Sprache kommt – dieses Festival ist ein besonderes, weil in das Kavaliergebäude, einem der Veranstaltungsorte, mit dem „3 Königinnen Palais“ Leben eingezogen ist.

 

Das ist genau das, was unser Verein will. Das Festival entstand ja, um eine Nutzung für das damals noch verwaiste Mirower Schloss zu finden. Inzwischen laufen die Restaurierungsarbeiten durch die Schlösserverwaltung des Landes. Der prächtige Festsaal ist fast fertig. Unser Ziel ist es natürlich, die Festivalkonzerte bald in diesem wundervollen Saal zu erleben.

 

In diesem Jahr ist das noch nicht möglich.

 

Nein, die Bauarbeiten sind noch nicht so weit. Wir blicken aber schon auf das kommende Jahr, in dem die Krönung von Königin Sophie Charlotte 250 Jahre zurückliegt. Nach ihr benannten wir unseren Internationalen Wettbewerb für Violine.

 

Zurück zum IX. Festival, gibt es auch 2010 einen Wettbewerb?

 

Ja, er ist wieder spannend und mit internationaler Beteiligung. Dessen Preisträger stellen sich auf dem Abschlusskonzert vor.

 

Welche Rolle spielt das Kavaliergebäude als Veranstaltungsort? Gibt es bereits eine Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern?

 

Diese Zusammenarbeit gibt es schon, worüber wir uns sehr freuen. Im Kavaliergebäude findet die Ausstellung „Meisterbögen in Mirow“ statt, dort findet der Abschlussempfang statt.

 

Dem Residenzschlossverein gelang es immer, hochkarätige Künstler für das Festival zu gewinnen. Auch in diesem Jahr?

 

Ja, so ist zum Beispiel Professor Sylvio Krause, 1. Konzertmeister der Norddeutschen Philharmonie Rostock, wieder musikalischer Leiter des Festivals und Vorsitzender der Jury. Wichtig ist auch, dass die Finanzierung klappt. Wir werden seit Jahren zuverlässig unterstützt vom Landkreis, der Sparkasse und der Fischer & Heintz Lufttechnik.

 

Quelle: Nordkurier vom 08.09.2010




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