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Zwei neue Azubis in der "kanu basis mirow"


Mirow / Vipperow. „Zwei Lehrlinge waren nicht geplant, sie kamen des Weges und wir mussten sie nehmen, weil sie so gut sind“, sagt Markus Frielinghaus, Geschäftsführer der „kanu basis mirow“, anerkennend über seine beiden neuen Azubis Laura Alt und Stefan Kutschera.

 

Die beiden jungen Leute lernen seit kurzem Kauffrau bzw. -mann für Tourismus und Freizeit bei dem seit 15 Jahren bestehenden Wassersportanbieter.

Laura Alt stammt aus Marel bei Essen. Sie las in einer Anzeige, dass die kanu basis mirow Azubis sucht. „Wassersport betreibe ich hobbymäßig sowieso. Und hier kann man alles machen, Seenplatte, Ostsee“, schwärmt sie. Sie war gerade in Limerick in Irland bei einem Wassersportpraktikum, als sie sich bewarb und sich zu einem Vorstellungsgespräch in Vipperow bewarb, wo die kanu basis mirow ihr Büro unterhält. „Und sie kam pünktlich um 10 Uhr zum Gespräch, dafür fuhr sie um 4 Uhr zu Hause früh los“, sagt Markus Frielinghaus anerkennend.

Stefan Kutschera kannte die Mecklenburgische Seenplatte schon als Kind und Jugendlicher. Denn er stammt aus Knüppeldamm im Müritzkreis. Dem Wassersport war er damals allerdings zunächst weniger verbunden, er hielt es mehr mit Fußball. An der Fachhochschule Zittau begann er ein Studium im Bauingenieurwesen, so richtig gefiel ihm das aber nicht, so dass er beschloss, einen Beruf im Tourismus zu erlernen. Seit Juni dieses Jahres machte er ein Praktikum in der kanu basis mirow. „Das gefiel mir, darum wollte ich bleiben und weitermachen“, entschloss sich der Knüppeldammer und wurde ob seiner Fähigkeiten und Vorstellungen gern genommen.

„Kauffrau bzw. -mann für Tourismus und Freizeit ist ein relativ neuer Ausbildungsberuf“, berichtet Markus Frielinghaus. Jetzt lernen Laura und Stefan alles kennen, die Stationen, das Vermieten, die vielfältigen Programme der kanu basis, sie waren mit Schulklassen und Familien unterwegs. „Das müssen sie selbst erlebt haben, damit sie jetzt, wenn die nächste Saison geplant wird, Ideen haben. Bis zum Winter muss das alles fertig sein, weil dann die Buchungen kommen und unsere künftigen Kunden beraten werden möchten“, erklärt Markus Frielinghaus. Die Theorie für ihren Beruf erlernen Laura und Stefan an der Beruflichen Schule in Waren, dorthin haben sie also einen kurzen Weg.

Der Geschäftsführer konstatiert jetzt schon, dass beide „schon ein paar Tage nach Ausbildungsbeginn begeisterte Multiplikatoren“ für die Seenplatte, den Wassersport und die kanu basis mirow sind. Laura war vor rund vier Monaten zum ersten Mal in der Seenplatte. Was sie einmal machen will, wenn sie ihre dreijährige Ausbildung absolviert hat – darüber macht sie sich später Gedanken. Auf jeden Fall will sie sich in Australien versuchen. Stefan lässt erst einmal alles auf sich zukommen, betont der Mecklenburger.

 

Quelle: Nordkurier vom 07.10.2010




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