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Kinderhotel entsteht in Wesenberg


Wesenberg. Kinder, Kinder, Kinder – das Familotel Borchard’s Rookhus in Wesenberg ist voll auf die kleinen Urlaubsgäste eingestellt.

 

Das war aber noch nicht immer so in der mittlerweile 15-jährigen Geschichte des Hauses am Labussee. Alexander Borchard, der das Haus – eine ehemalige Jugendherberge – 1995 eröffnete, erinnert sich: Ein Jahr später wurde das neue, zusätzliche Bettenhaus eröffnet, so dass dann eine Gesamtkapazität von 45 Zimmern vorhanden war. „Wir betrieben klassische Hotellerie mit Gourmet-Restaurant, Zimmern und Suiten. Ab 1998 gehörten wir zu den Romantik-Hotels. Wir erreichten eine stabile Auslastung von rund 40 Prozent über das Jahr“, berichtet Alexander Borchard. Das funktionierte zwar, aber der Aufwand – das Hotel hatte mittlerweile 50 Mitarbeiter – wurde zu hoch. So überlegte der Inhaber, wie das wirtschaftliche Ergebnis verbessert werden konnte, nicht so leicht, sehr viele Hotels hatten das gleiche Konzept: Wellness, Gourmet...

„Zufall und Schicksal standen uns zur Seite. 2000 und 2003 wurden unsere Kinder geboren. Privat machten wir in einem Familotel Urlaub und fanden das toll. Die Kinder wurden super betreut, und wir hatten auch mal wieder Zeit für uns“, erinnern sich Andrea und Alexander Borchard. Er sprach mit dem Familotel-Gründer, der sie ermutigte zu diesem Hotel-Konzept, in Mecklenburg-Vorpommern gibt es bisher nur zwei dieser Hotels.

„Dabei mussten wir aber auch daran denken, dass sich die Zielgruppe Kinder mit allem anderen beißt – mit Tagungen, mit Gourmet-Küche“, erklärt Alexander Borchard. Also wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren aus dem Rookhus zwei Hotels: ein Romantik-Haus und ein Familotel. „Das ging so lange gut, wie wir die Gäste im Restaurant trennen konnten“, erinnert sich der Inhaber. Der Bedarf für Familienurlaub mit Kindern war so groß, dass das Rookhus jetzt nur noch Familotel ist. Gestern waren 62 Kinder im Haus, die von vier Vollzeit-Betreuern umsorgt werden und richtig was erleben: im Minizoo, beim Reiten, beim Bootfahren, beim Toben am See…
 

 

Quelle: Nordkurier vom 13.20.2010




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