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Finanzierung für Feuerwehr-Haus steht
Mirow. Die Mirower Feuerwehrleute können allmählich in Vorfreude schwelgen. Denn das Vorhaben, Neubau eines Feuerwehrgerätehauses, rückt in greifbare Nähe.
So konnte Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) bei der Stadtvertretersitzung am Donnerstagabend im Feuerwehrgerätehaus in der Rotdornstraße verkünden, dass die Finanzierung für den Neubau steht. Das Land habe eine größere Förderung signalisiert, so dass voraussichtlich 2011 mit dem Bau begonnen werden könne. Die Stadtvertreter stimmten einstimmig für die Durchführung des Baus.
Derweil laufen bereits Entkernungsarbeiten an der alten Berufsschulbaracke, jenem Standort, an dem das neue Feuerwehrhaus errichtet werden soll. Wehrführer Ingo Mahnke stellte die Planung vor. So soll das neue Feuerwehrhaus über vier Fahrzeugstellplätze verfügen, "drei normale, sowie einen Waschplatz mit vernünftigem Ölabscheider". Die Umkleide- und Sanitärbereiche werden nach Männlein und Weiblein getrennt. Das Gebäude soll zweistöckig sein, wobei im oben befindlichen Verwaltungstrakt der sogenannte weiße Bereich mit Büros, Schulungsraum und Raum für die Jugendwehr zu finden sein wird. "Die Jugendwehr ist derzeit ein gebeuteltes Kind, sie hat keinen eigenen Raum, muss immer alles wegräumen, das motiviert nicht gerade", weiß Mahnke. Der Hof wird als Park- und Übungsfläche ausgelegt. Auf einen Schlauchturm muss jedoch verzichtet werden. Dieser müsste nach DIN 22 Meter hoch sein, dies ließe sich nicht realisieren. Ein "Türmchen" von etwa 12 Metern wird es aber geben, als Ausbildungsobjekt, mit einer Leiter von außen zu besteigen. Vorgesehen ist der Turm für sogenannte Anleiterübungen und ähnliches. Denn an Wohnblöcken ließe sich heutzutage für Trainingszwecke keine Leiter mehr anstellen. Es bestände immer Gefahr, dass die Fassade Schaden nehmen würde.
Mahnke sprach sich dafür aus, die Ausschreibungen so zu gestalten, dass auch hiesige Unternehmer eine Chance hätten. Schließlich seien sie es, die die Feuerwehrkräfte bei Einsätzen zähneknirschend vom Arbeitsplatz ziehen lassen müssten. "Das muss man auch mal honorieren", sagte er. Mahnke sieht in dem Gebäude auch ein Prestigeobjekt, von dem Synergieeffekte ausgehen können: Nämlich, dass der eine oder andere sagt: Da mache ich auch gern mit.
Quelle: Nordkurier vom 30.10.2010




