Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

Den Mirower Fischergang als Motiv gewählt


Mirow. Eine Ausstellung in Mirow ist für Susanne Haal immer etwas besonderes. Schließlich stammt sie von dort, hat ihre Eltern in der Stadt.

 

Sie selbst hat es schon zur Wende nach Berlin verschlagen. Inzwischen ist sie dort heimisch geworden, aber sie will es auch nicht ganz ausschließen, vielleicht doch mal wieder herzuziehen. "Ich muss hier meinen Lebensunterhalt verdienen können", nennt sie das, was sie an Berlin so schätzt. Dort hat sie beides: Ihren Beruf, denn sie ist derzeit als Kursleiterin im Gesundheitssport tätig. Und sie kann sich nebenbei ihrer Leidenschaft, der Malerei, widmen. Eine Auswahl ihrer Werke, in Acryl und Mischtechnik gestaltet, ist jetzt im Lesecafé im "3 Königinnen Palais" auf der Schlossinsel Mirow zu sehen.

Dabei sind ihre Bilder mit den Jahren bunter geworden. "Irgendwas betont man", sagt sie. Wenn fünf Künstler ein Feld malen, setzt jeder andere Schwerpunkte. "Ich mag Farben", erklärt Susanne Haal, und das könne man sehen. Da sind die Mohnblumen in feurigem Rot, bunte Felder, aber auch Bilder vom Fischergang in Mirow mit seinen Weiden, die die Heimatverbundenheit widerspiegeln.

Susanne Haal ist 1968 in Waren geboren. Sie erlernte den Beruf einer Ergotherapeutin und arbeitete vor der Wende im Pflegeheim in Ivenack. "Ich wollte keine brotlose Künstlerin sein", gesteht sie. Als Ergotherapeutin konnte sie ihre kreative Seite ausleben: Töpfern, Körbe flechten, Weben, um all diese Dinge bei den Therapien anzuwenden. Nebenbei hat sie immer gern gezeichnet, und die idyllische Landschaft bei Ivenack inspirierte sie.

In Berlin begann sie ein Abendstudium an der Kunsthochschule Weißensee, absolvierte ein Vorstudienjahr an der Kunsthochschule in Burg Giebichenstein in Halle, begann eine Töpferlehre, widmete sich der Fotografie - und stand schließlich vor der Entscheidung, welches Genre sie weiter verfolgt. Sie blieb bei der Malerei. Susanne Haal stellte bereits im Mirower Kirchturm, in der Raiffeisenbank, in Waren sowie in der Kirche Boek aus. Die Schau im Lesecafé des Welcome Centers ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 09.11.2010




[nach oben] [Feedback] [drucken]