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Geldsegen für Kirchen- Förderverein


Diemitz. Für die Kirche in Diemitz ist der Kirchgemeinde Schwarz von einer Privatperson eine größere Spende in Aussicht gestellt worden, die speziell für die Fassadensanierung des Gotteshauses bestimmt ist.

 

Die Spende soll Anlass sein, einen Förderverein - ähnlich wie es in Lärz der Fall ist - für die Kirche Diemitz zu gründen. Das teilte Propst Wilhelm Lömpcke jetzt mit, der in der Zuwendung "die Initialzündung" sieht.

Einwohner des Ortes und auch Urlauber wurden bezüglich einer möglichen Mitgliedschaft im Förderverein bereits angeschrieben und gefragt, ob sie an einem Aufnahmeantrag interessiert sind. Die Resonanz war recht gut. So gibt es bereits acht positive Rückmeldungen allein von Urlaubern, die dem Ort seit Jahren die Treue halten. Und auch Einheimische haben Interesse bekundet - darunter sogar ein Schüler. "Ich hatte eigentlich die Eltern angeschrieben", berichtete Wilhelm Lömpcke. Die Rückmeldung kam prompt vom Sohn, der sich einbringen wolle.

Gelegenheit, sich über die Ziele des Fördervereins aufklären zu lassen, gibt es heute um 15 Uhr im Diemitzer Gemeindehaus. Eveline Schulz hat dafür gesorgt, dass der Raum für das Treffen zur Verfügung steht, ist Pastor Lömpcke froh. Jeder, der etwas für die Kirche übrig hat, ganz egal ob er Diemitzer ist oder von außerhalb stammt, ist willkommen.

Was die Zuwendung anbelangt, so will der Spender nicht genannt werden, und auch über der genauen Höhe der Summe liegt der Mantel des Schweigens. Fakt sei aber, dass sich die Fassade vermutlich damit gestalten ließe, wie Lömpcke meinte: "Wir müssen sehen, was machbar ist." Der derzeitige Putz jedenfalls sei nicht original. Der Pastor verwies auf die Angaben in einem Denkmalführer, worin es wortwörtlich heißt, die Kirche sei "entstellend verputzt". Damit sich dieser Zustand ändert, sollen Sachverständige zu Rate gezogen werden. Auch könnten zusätzlich zu den Eigenmitteln Patronatsmittel von der Kirchenkreisverwaltung Stargard fließen, weil die Diemitzer Kirche Patronatskirche ist.

All diese Dinge könnten im Förderverein auf den Weg gebracht werden, so schwebt es dem Pastor vor. Denn zu tun gibt es an dem Gotteshaus noch mehr: Der Vorraum bedarf einer Renovierung, der Innenraum wartet auf einen neuen Anstrich. Zudem könnte der Förderverein kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen oder Konzerte organisieren - damit die Kirche im Dorf noch lebendiger wird. 

 

 

Quelle: Nordkurier vom 13.11.2010




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