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Trotz Saisonschluss bleibt genug Arbeit


Priepert. Die Saison ist jetzt vorbei, die Arbeit nimmt für Simone und Thomas Weinreich vom Weinreich Yachtcharter Priepert vorerst kein Ende.

 

Mittlerweile sind alle Boote aus dem Wasser und die Reparatur- und Pflegearbeiten laufen auf vollen Touren. "Holzpflege, verschlissene Polster auswechseln, Schäden aller Art wie verbogene Reling ausbessern, Beulen und Kratzer, die in Schleusen entstanden, verschwinden lassen und vieles mehr", zählt Thomas Weinreich auf. Einen Teil behebt er selbst, ganz spezielle Arbeiten lässt er von Fachleuten ausführen.

Simone Weinreich blickt zurück auf die Saison, in der der Nordkurier den Yachtcharter Priepert begleitete. Nach dem Bootsputz sollte es im April losgehen. "Das ist immer so ein Pokerspiel, es gab Eis bis zum 12. April, die Schleusen waren noch nicht frei. Es kam in diesem Jahr aber genau hin, als die ersten Urlauber kamen, war der Winter gegangen", erzählt Simone Weinreich. Dann begann die intensive Zeit, wie sie es nennt. Boote einsetzen, Urlauber einchecken - vom frühen Morgen bis zum späten Abend hatten die Weinreichs am Prieperter Hafen zu tun. Größere Schäden an den Booten gab es nicht. "Weil sie super gewartet in die Saison starteten und weil ich mir immer genügend Zeit nehme für die Einweisungen, die ich sowohl für die Urlauber mit Bootsführerschein als auch die ohne vornimmt", berichtet Thomas Weinreich.

Das Wetter war "vermischt", wobei Extreme immer ungünstig sind, im Juli stiegen die Temperaturen enorm an, dann sind die Urlauber nicht so viel unterwegs, gehen lieber mehr baden, schildert Simone Weinreich und ergänzt spaßig: "Am besten sind 25 Grad und Schäfchenwolken. Aber auch bei 15 Grad und Regen wie im August lässt es sich gut aushalten, denn die Kabinen können geheizt werden." Insgesamt läuft die Saison wetterunabhängig, weil sich die Gäste schon weit vorher für ihren Bootsurlaub entscheiden. Die Gäste der Weinreichs kommen übrigens aus ganz Deutschland, in den vergangenen zwei Jahren sind auch Österreich und die Schweiz gut vertreten. Und die Ostdeutschen, die sich nach der Wende erst einmal die Welt angesehen haben, kommen auch wieder, um sich die Plätze anzusehen, an denen sie vor 20 oder 30 Jahren Urlaub machten, erzählt Thomas Weinreich. Jetzt freuen sich die beiden auf ihren Urlaub im Januar, wenn so gut wie alles fertig ist für die Saison. Dann geht es ab Teneriffa auf Aida-Tour...

 

 

Quelle: Nordkurer vom 20.11.2010




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