Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

Mirowdorfer machen ihrem Unmut Luft


Mirowdorf. Im Mirower Ortsteil Mirowdorf gibt es Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Neubau der Schleusenbrücke und der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Ortsumgehung:

 

"Viele Einwohner haben Angst, dass dann der zweite Bauabschnitt nicht folgt. Und dann würde der ganze Durchgangsverkehr auf der neuen Strecke südwestlich an Mirowdorf vorbei führen und in die Starsower Straße einmünden. Weiter ginge es dann über die neue Schleusenbrücke und dann durch die Stadt", skizziert die Stadtvertreterin Ortrud Poltier (SPD) diese Befürchtungen. Auch um darüber zu informieren und diskutieren, hatte sie die Mirowdorfer zu einer Einwohnerversammlung eingeladen. Rund 50 Interessierte kamen, unter ihnen auch Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP). Ortrud Poltier bedauerte, dass kein Vertreter der Verwaltung anwesend war. Der Bürgermeister sagte, dass er sich nicht vorstellen kann, dass mit der Ortsumgehung so verfahren wird.

 

Im Zusammenhang mit dem ab Frühjahr kommenden Jahres geplanten Bau eines Radwegs entlang der Starsower Straße bis hin zum ehemaligen Gleisbett wurde gefragt, ob ein Teil der Kosten auf die Anlieger umgelegt wird. Das verneinte Karlo Schmettau. Der Weg soll an den Radweg anschließen, der gerade auf dem ehemaligen Gleisbett angelegt wird. "Ich halte es für eine sehr sinnvolle Investition, einen Radweg von Mirow bis nach Vietzen einzurichten, ein Teil ist schon fertig", unterstrich Ortrud Poltier.

 

Ihrem Unmut machten einige Mirowdorfer im Zusammenhang mit den Bergen von Laub Luft, das in der Starsower Straße und Lärzer Straße in jedem Jahr durch die alten Alleelinden wieder anfällt. "Das Zusammenharken des Laubs geht schon in Ordnung. Aber wer das Laub im Wertstoffhof entsorgen will, muss dafür bezahlen. Das kann nicht angehen", betonte Ortrud Poltier und forderte, dass sich die Stadtvertretung mit diesem Problem befasst. Der Bürgermeister will sich über die Entsorgung Gedanken machen, möglicherweise kann es in der neuen Biogasanlage verwendet werden.

 

Die Einwohnerversammlung fand in der Gaststätte "Ex" statt, Ortrud Poltier dankte dem Inhaber dafür, dass er Räume zur Verfügung stellte. Die sehr rege Teilnahme habe ihr gezeigt, dass solch eine Versammlung wirklich notwendig gewesen ist, schlussfolgerte die Stadtvertreterin. Sie wünscht sich, dass ein Mitarbeiter der Verwaltung mit ihr durch Mirowdorf geht, damit sie ihm morsche Bäume zum Beispiel in der Birkenstraße zeigen kann.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 24.11.2010




[nach oben] [Feedback] [drucken]