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Die Tanne fehlt, doch Ersatz ist schon gefunden


Mirow. Trotz Baumaßnahme auf dem Schlossvorplatz und trotz gefällter Tanne sollen die Mirower auch in diesem Jahr nicht auf ihren Weihnachtsbaum verzichten müssen.

 

Sie sollen sogar an zwei Stellen geschmückte Exemplare vorfinden, wie Bürgermeister Karlo Schmettau versicherte: sowohl in der Schulkurve als auch am bislang viel zu wenig genutzten Markt vor der Apotheke. Und eigentlich war geplant, zwei Bäume im städtischen Wald für diesen Zweck zu ernten. Immerhin verfüge die Stadt Mirow über mehr als 1000 Hektar Wald, in dem das Einschlagen von ein bis zwei Tannen jährlich kostengünstig möglich wäre, verdeutlichte das Stadtoberhaupt. Doch was den meisten bislang noch gar nicht aufgefallen war: in der Schulkurve wächst noch immer ein stattlicher Baum - zwar nicht mehr in der Sichtachse der Schlossstraße, aber dennoch an markanter Stelle. Und eben dieser wurde gestern erstmals mit einer Lichterkette geschmückt. Die ortsansässige Elektrofirma Egon Lexow war mit Hubleiter angerückt, um möglichst weit nach oben vorzudringen.

Zeitgleich wurde auf dem "Apothekenmarkt" gewerkelt. Hier waren jene Bauarbeiter, die auch auf dem Schlossvorplatz tätig sind, dabei, ein 1,20 Meter tiefes Loch auszuheben. Darin versenkten sie eine Hülse. Wenn der Beton abgebunden hat, in wenigen Tagen, soll auch hier ein Baum aufgestellt werden. "Dann hat der Markt auch mal eine Nutzung", erklärte Schmettau. Außerdem hätten die Mirower damit etwas Besonderes vor. Soviel sei schon verraten: Es soll ein Wunschzettelbaum werden. 

 

 

Quelle: Nordkurier vom 26.11.2010




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