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Verein geht wieder auf die Straße
Mirow. Die rund 60 Mirower, die am Donnerstagabend auf der gesperrten B 198 für den schnellstmöglichen Bau der Umgehungsstraße demonstrierten, applaudierten dem Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP).
Denn er informierte sie darüber, dass sich Landrat Heiko Kärger (CDU) dafür einsetzen will, dass für Lkw auf der B 198 im Stadtgebiet Tempo 30 gelten soll. Außerdem tritt er für ein Nachtfahrverbot von 20 bis 6 Uhr ein. Das seien zwei Ergebnisse des Runden Tisches im Landratsamt am 29. November, bei dem es um die Belastungen durch Lkw in Städten ging. Die Mitglieder und Sympathisanten des Vereins Mirower Umgehungsstraße e. V. trafen sich zu ihrer letzten Demonstration dieses Jahres. Marian Lopuszanski, Sprecher des Vereins, zog Bilanz. Er kritisierte das aktuelle Positionspapier der IHK Neubrandenburg, in dem sie sich gegen die Sperrung von Bundesstraßen wendet - das würde auch Mirow betreffen. "Im nächsten Jahr machen wir weiter", sagte Marian Lopuszanski abschließend.
Quelle: Nordkurier vom 04.12.2010




