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Breitband für Roggentin und Fleeth in Arbeit
Roggentin. Eigentlich sollte die Verteilerstation für die Breitbandversorgung in Roggentin noch in diesem Jahr aufgestellt werden, wenn der Frost nicht gekommen wäre.
Dennoch, im 1. Quartal 2011, so hofft es der stellvertretende Bürgermeister Thomas Müller, soll es in der Gemeinde schnelleres Internet geben - zumindest, wenn die Witterung den Monteuren nicht noch schlimmer mitspielt. Den Zuschlag bekommen hat die Firma Sewikom, parallel dazu bemühe sich Vodafone um eine Lösung, erklärte Müller, der den jetzigen Zustand als "echten Standortnachteil" bezeichnete. Eine e-Mail mit großem Anhang zu versenden oder zu öffnen, sei undenkbar.
Fleeth. Für den Ausbau der Breitbandversorgung im Mirower Ortsteil Fleeth hat das Land Fördermittel in Höhe von 54 587 Euro bewilligt. Das teilte Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) jetzt in einer Presseerklärung mit. 6065 Euro investiere die Stadt Mirow trotz angespannter Haushaltslage selbst.
Nach dem Ausbau durch die Telekom stehen DSL-Anschlüsse von 7 bis 12 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Realisiert werden soll das Vorhaben bis spätestens November 2011. "Gegenüber der jetzigen Situation ist dies ein riesiger Fortschritt", meinte Schmettau. Möglich werden die Übertragungsgeschwindigkeiten durch den Anschluss des Kabelverzweigers Fleeth an den Netzknoten Mirow über ein Glasfaserkabel und die Installation von DSL-Outdoor-Technik in Multifunktionsgehäusen. Eine künftige Erweiterung mit Bandbreiten von 25 bis 50 Mbit/s sei möglich. "Der Kostenzuschuss ist somit für die Zukunft gut angelegt", so Schmettau. Bei der Ausschreibung der Breitbandversorgung über den Zweckverband elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern haben sich neben der Telekom zwei weitere Firmen beworben, hieß es.
Quelle: Nordkurier vom 07.12.2010




