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Wustrower besorgt über geplante Biogasanlagen


Wustrow. Mit Sorge haben Wustrower Einwohner auf die Nachricht reagiert, dass zwischen Wesenberg und Wustrow in absehbarer Zeit zwei Biogasanlagen entstehen sollen.

 

Insbesondere die auf dem Areal der ehemaligen Jungrinderanlage als größere von beiden wird mit Skepsis gesehen, was die künftigen Transporte auf der Bundesstraße anbelangt. Mehrere besorgte Wustrower waren diesbezüglich in die Bürgermeistersprechstunde gekommen, berichtete Gemeindeoberhaupt Heiko Kruse (EfW). "Wenn 46.000 Tonnen Rohmaterial angefahren werden sollen, so sind das verdammt viele Lkw", gab Kruse die Bedenken der Bürger wieder. Gerade auch, was den Zustand der Bundesstraße 122 angehe, so sei diese ja bekanntlich nicht als solche ausgebaut.

Radtouristen würden vermehrt den Lkw begegnen. "Das kann schon zum Problem werden", sagte Kruse, der den Betreiber bitten möchte, nach Wustrow zu kommen, um den Einwohnern Rede und Antwort zu stehen. "Wir wollen die Anlage nicht verhindern, nur Erklärungen einholen und korrigierend einwirken", legte der Bürgermeister dar.

In einem Nordkurier-Gespräch hatte Heino Themann, Geschäftsführer der Envitec Biogas Betriebs GmbH & Co. KG., angegeben, dass ein Großteil der Anlieferung über umliegende Ackerwege erfolgen solle.

 

Quelle: Nordkurier vom 10.01.2011




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