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Ausbau von "Blankenförde 30" geplant


Roggentin. Noch ist der Haushalt nicht beschlossen, aber soviel kann schon vorab gesagt werden: Auch den Roggentinern ist es gelungen, ihren Etat auszugleichen.

 

Am 3. Februar soll das Papier den Gemeindevertretern zur Beschlussfassung vorgelegt werden, um dann die Vielzahl von Investitionen in Angriff nehmen zu können, wie der stellvertretende Bürgermeister Thomas Müller mitteilte. Ganz vorn auf der Vorhabenliste steht nach wie vor die Breitbandversorgung (der Nordkurier berichtete), die nun bis Mitte Februar realisiert sein soll. Für 2011 wurden Fördermittel in Aussicht gestellt, um die nächsten Bauabschnitte in Blankenförde, Nummer 30, im dortigen Informations- und Begegnungszentrum auf den Weg zu bringen. Geplant ist, die Innenräume herzurichten, die Heizungsanlage zu installieren und die Ausstellungskonzeption zu erarbeiten, "so dass wir die Sache sukzessive rund machen", wie Müller meint. Eines der wichtigsten Vorhaben ist darüber hinaus der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Qualzow. "Wenn die Kameraden zum Einsatz ausrücken wollen, müssen sie erst das Auto rausfahren, um sich umzuziehen", schildert Thomas Müller. Und das, obwohl die Qualzower Wehr die aktivste sei. "Sie ist im Wachsen, hat eine intakte Leitungsstruktur und war zweimal Sieger im Amtsausscheid." Auch hier ist geplant, Fördermittel anzuwerben, um die Maßnahme zu realisieren.

Perspektivisch, also mit Blick auf nächsten Jahre, soll der Dorfplatz in Leussow gestaltet werden. Handlungsbedarf bestehe auch am Dorfausgang von Babke in Richtung Granzin, wo der Radfernweg Berlin-Kopenhagen entlang führt. "Bis hin zur Plattenstraße ist hier nur noch Loch an Loch", verdeutlichte Müller, der auch schon von Urlaubern angesprochen wurde, dass Radfahren hier kaum noch möglich sei.

 

Die Gemeinde Roggentin will in Schillersdorf Bauland zur Verfügung stellen. Dafür wurde ein Grundstück ins Auge gefasst, was zum einen der Gemeinde gehört und zum anderen als Wohnbaustandort taugt. Es handelt sich um das Gelände nahe dem Pfarrhaus, hinter dem dort befindlichen Denkmal. Hier können fünf Baugrundstücke entstehen. Die Vermessung des ersten Teils ist bereits gelaufen, informierte der stellvertretende Bürgermeister Thomas Müller. Der zweite Teil kommt 2012 an die Reihe. Bereits jetzt können sich Interessierte melden. 

 

 

Quelle: Nordkurier vom 20.01.2011




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