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Senioren feiern 20 jähriges Jubiläum ihres Clubs
Wesenberg. Seit 20 Jahren gibt es den Wesenberger Seniorenclub jetzt bereits - und das wird am Donnerstag zünftig begangen, erzählt die Vorsitzende Roswitha Latendorf.
Um 14 Uhr werden im Saal der Wohnungsgesellschaft Jubiläum und Fasching gleichermaßen gefeiert. Mit dabei ist wieder Rolf Latendorf, der Musik macht. Mit zum Vergnügen beitragen wird sicher auch die Roggentiner Frauengruppe, die Tänze vorführt.
Hervorgegangen ist der Club aus der Volkssolidarität. Zu Beginn trafen sich die Mitglieder in der heutigen "Villa Pusteblume", die früher ein Kindergarten war. Später zog der Club in die alte Schule in der Hohen Straße. "Dann kam ein strenger Winter, es zog durch alle Ritzen des Gebäudes, das in keinem guten Zustand war", erinnert sich Roswitha Latendorf. Der Club fand Platz im Saal der Wohnungsgesellschaft. Schließlich war die Burg fertig saniert, so dass der Seniorenclub auf den Berg ziehen konnte. "Dort haben wir einen schönen Raum. Aber man muss immer erst den Berg hinauf - und viele sind nicht mehr so gut zu Fuß", berichtet Roswitha Latendorf. Darum sind etliche Mitglieder froh, dass der Seniorenclub in Kürze seine neue Heimat im sanierten Rathaus haben wird. Der Club ist mit seinen rund 60 Mitgliedern übrigens eine der großen Vereinigungen der Stadt.
Der Seniorenclub bietet regelmäßige Treffs und Veranstaltungen an. Montags treffen sich um 14
Uhr die Sportler, um 19 Uhr eine Handarbeitsgruppe. Dienstags kommt um 13 Uhr der zweite Handarbeitszirkel zusammen, während mittwochs Skat und Rommee angesagt sind. Donnerstags probte früher der Chor des Clubs, heute organisiert Roswitha Latendorf Tanzvergnügen, zum Beispiel im Sommer ein Gladiolenfest. Klönnachmittag bei einem Gläschen Wein steht freitags auf dem Programm.
Höhepunkte sind die Ausflüge. Voriges Jahr gab es mit der Strelitz-Trolli-Bahn eine Kaffeefahrt nach Grünplan. Die gelungene Überraschung war Rolf Latendorf, der extra mit dem Auto kam und für Musik sorgte. Auch Dampferfahrten werden unternommen. Zum Beispiel nach Strasen, Neustrelitz oder Waren. Wohin es in diesem Jahr geht, ist noch nicht festgelegt. Roswitha Latendorf wünscht sich einen Ausflug nach Neubrandenburg und auf den Tollensesee.
"Wir sind froh, dass wir so viel Unterstützung für unsere Arbeit erhalten, zum Beispiel von der Stadt, die keine Miete verlangt. Oder von Frau Krause und Frau Teichert von der Wohnungsgesellschaft, die uns kostenlos den Saal zur Verfügung stellen", betont Roswitha Latendorf. Und die Mitglieder der Sportgruppe nennen ausdrücklich ebenfalls Rolf Latendorf, der so oft für Musik und gute Laune sorgt.
Quelle: Nordkurier vom 01.02.2011




