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"Prima Klima Klassenfahrt" im Angebot


Mirow. Studenten und Gymnasiasten ab 18 Jahren, die Spaß daran haben, Kindergruppen im Sommer zu leiten und zu betreuen und die auch ein bisschen abenteuerlustig sind, werden in der Jugendherberge (JH) Mirow gesucht.

 

Bevor sie diese Arbeit aufnehmen können, werden sie dafür an drei Wochenenden ausgebildet - vom 25. bis 27. Februar in der JH Güstrow, vom 25. bis 27. März in der JH Mirow und vom 15. bis 17. April in der JH Greifswald. Ausbildungsschwerpunkte sind unter anderem Kommunikation, Konfliktmanagement, Gruppenpädagogik, Recht und Versicherung, pädagogische Methoden und Praxis der Gruppenarbeit, zählt Gunnar Redmer, Leiter Qualitätsmanagement und operative Steuerung beim Deutschen Jugendherbergs-Landesverband MV, auf. Er hat seinen Arbeitsort in der Mirower Einrichtung, wo er vor kurzem alle Herbergsleiter des Landes zu einer Tagung begrüßte.

"Bei dieser Auftaktveranstaltung für das Jahr 2011 waren natürlich auch die Schulklassen, die ein heiß umkämpfter "Markt" sind, ein Thema. Und damit auch die Betreuer, die wir für sie brauchen", erklärt Gunnar Redmer. Wenn die Betreuer ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben - dazu gehört auch der Große Erste-Hilfe-Schein -, erhalten sie die "Juleica" (Jugendleiter-Card). Diese Card bietet Legitimation gegenüber Erziehungsberechtigten und Institutionen. "Und die jungen Leute können sich natürlich ein paar Euro verdienen bei ihrem Einsatz", berichtet Gunnar Redmer. Wer Interesse daran hat, als Betreuer zu arbeiten, erfährt mehr dazu in der Jugendherberge Mirow unter der Rufnummer 039833 26100 oder per Mail an jh-mirow@djh-mv.de.

Die Betreuer würden auch für Kinderferienlager in Zelten benötigt, die in diesem Jahr zum ersten Mal an der JH Mirow veranstaltet werden sollen. Neu in Mirow ist ebenfalls eine Familienfreizeit mit Kanu, bei der es täglich in die schönsten Ecken der Mecklenburgischen Kleinseenplatte geht, berichtet die Mirower Herbergsleiterin Joanna Redmer. Sie macht auch aufmerksam auf die neue "CO2 -neutrale Prima Klima Klassenfahrt", die sie ausdrücklich ebenfalls für Schulklassen aus Mecklenburg-Strelitz empfiehlt. "Das ist eine gute Gelegenheit für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 5 bis 13, ihre Heimat besser kennenzulernen und mehr über die Umwelt zu erfahren", betont Joanna Redmer. Je nach Klassenstufe finden Variationen des Programms statt. Diese Klassenfahrt werde übrigens nur in diesem Jahr gefördert und sei darum wesentlich preisgünstiger, ergänzt die Herbergsleiterin. Wer sich für die Fahrt oder auch andere Programme für Schüler wie "Mission HaZweiO" interessiert, kann sich über 039833 26100 in der Jugendherberge Mirow melden.

"Die jungen Leute können sich natürlich ein paar Euro verdienen."

Das Projekt "Prima Klima Klassenfahrt" möchte die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen im Hinblick auf den Klimawandel und seine Folgen sowie deren Ursachen sensibilisieren und persönliche Handlungsalternativen aufzeigen. Durch die Betrachtung des Themas aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln - dem sozialen, ökologischen und ökonomischen - erfolgt eine leicht verständliche Gliederung des Themas. Während des Aufenthaltes wird der CO2 -Ausstoß während der Klassenfahrt ins Verhältnis gesetzt zu den Alternativen (zum Beispiel die Anreise mit der Bahn oder dem Bus vergleichen, oder den Transportaufwand für einen Apfel aus China und aus Deutschland abwägen). Die sich daraus ergebende Differenz wird auf dem Klassenkonto als negativer Betrag notiert. CO2 -Einsparungen durch umweltbewusste Aktionen hingegen werden dem Klassenkonto als positiver Betrag gutgeschrieben.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 03.02.2011




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