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Für Sanierung fehlt das Geld
Allein, es fehlt das Geld, wie die stellvertretende Leiterin Manuela Gundlach mitteilt.
Knapp 253 800 Euro soll die „Kreative Erlebniswelt im Souterrain“ des Hauses kosten. Die Baupläne sind fertig. Der Löwenanteil könnte über Fördermittel finanziert werden. Etwa 40 600 Euro hatte sich der Verein jedoch aus der Stadtkasse erhofft. Daran droht das Projekt nun zu scheitern, denn eine solche Ausgabe kann sich die Stadt nicht leisten.
Grund für die fällige Sanierung ist laut Gundlach zum einen die Feuchtigkeit, die nicht nur am unterirdischen Gemäuer nagt, sondern in die oberen Etagen kriecht. Im Veranstaltungssaal zum Beispiel hätte aufgrund der Nässe mehrfach der Fußboden erneuert werden müssen. Besonders betroffen sei der Niedergang zum Keller. Hier bröckelt der Putz. Neben der Werterhaltung durch die Trockenlegung würde die Sanierung auch mehr Platz mit sich bringen. Durchschnittlich etwa 200 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder würden wöchentlich die Angebote des Familienzentrums nutzen. Der geplante Sportraum, der Kreativraum und die Töpferwerkstatt würden allen zugute kommen.
Jetzt versucht der Verein – bislang erfolglos – über Stiftungen oder Sponsoren den fehlenden Betrag aufzutreiben. Die Zeit drängt: „Wenn wir den Bauantrag nicht bis zum 31. März gestellt haben“, sagt Manuela Gundlach, „wird das in diesem Jahr nichts mehr.“
Quelle: Nordkurier vom 13.02.2008




