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Wustrower Narren reisen um die Welt
Wustrow. Gleich hinter dem Plätlin, in Wustrow, wurde am Sonnabend närrische Halbzeit gefeiert. Bürgermeister Heiko Kruse, der Amtsbruder Dieter Eichhold aus der Partnergemeinde Hagen zur Seite hatte, äußerte sich gegenüber dem Nordkurier voller Stolz über "seinen" Karnevalsverein.
In der 37. Saison unternehmen die Frohnaturen vom WCV eine vergnügliche Reise "In 120 Minuten um die Welt". Guter Tradition gemäß, waren alle bisherigen Veranstaltungen in der "Waldlust" ausverkauft. Lediglich für den 19. Februar gibt es noch wenige Restkarten. "Die haben sich wieder alle ordentlich reingehängt, das ist unser kultureller Höhepunkt in der Gemeinde", so das Kompliment Kruses an alle 53 Mitwirkenden.
WCV-Chefin im zehnten Jahr Christiane Gößler-Kümmel hat immer ein durchaus kritisches Auge auf die karnevalistische Schar, zeigte sich nach dem Finale aber nicht weniger erfreut. "Alle geben sich wahnsinnige Mühe, und man darf nie vergessen, dass wir alle Laien sind". Dem Publikum wurde ein amüsanter Abend geschenkt, mehr als einmal hielt es die Besucher nicht auf den Sitzen. Simone Sonnenbrodt und Sven Gröhe sind ein bezaubendes Prinzenpaar, die Tanzgruppen von den Kindern bis zu den Erwachsenen wussten zu gefallen, der Elferrat unter Präsident Knut Kümmel und Alterspräsident Helmut Schindler heizte in bewährter Manier die Stimmung an, Thomas Franz in der Bütt und Egbert Mancke im Direktkontakt mit den Zuschauern taten ein Übriges. Und dass den vernarrten WCVlern die Ideen nicht ausgehen, bewiesen unter anderem die kuttenlüftenden Vertreter des Vatikans, die zur "WCV-Army" übergelaufenen Leibgardisten und die Kannibalen mit ihrer barmenden Beute am Spieß.
Immer wieder optimistisch stimmt, dass in so ziemlich jeder Saison neue Gesichter beim WCV auftauchen. Auf dem "Highway to Hell", den die Funken betanzten, ist der Verein ganz bestimmt nicht.
Quelle: Nordkurier vom 14.02.2011




