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Schild an der Autobahn wirbt für Mirow
Mirow. Ein Schild, das den Aufdruck "Historische Schlossinsel Mirow" trägt und mit einer Grafik verziert ist, befindet sich zurzeit in Arbeit und soll bis zur Saison an der Autobahn A 19 aufgestellt werden.
Das berichtete Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) während der jüngsten Stadtvertretersitzung. Dabei handele es sich um ein Schild in braunem Grundton der Art, die an vielen Stellen an der Autobahn auf Sehenswürdigkeiten hinweist. Er begrüße das Schild, weil es den Bekanntheitsgrad der Stadt erhöhe. Er geht davon aus, dass das Schild an der Autobahnabfahrt Röbel seinen Standort findet.
Landrat Heiko Kärger (CDU) plant, eine Delegation von Kommunalpolitikern und Verkehrsexperten aus dem Nordbrandenburgischen einzuladen, um den Gästen deutlich zu machen, wie wichtig für Mecklenburg-Strelitz die geplante Straßenverbindung Wittstock - Mirow ist. Das berichtete Karlo Schmettau und erklärte dazu: "Für uns ist die Anbindung im Zusammenhang mit der Ortsumgehung sehr bedeutsam. Deren Planung soll im Jahr 2013 fertig sein. Wichtig ist es dann, dass zügig auch das Geld zum Bauen fließt und nicht etwa zum Beispiel zuerst für Neubrandenburg, auch diese Stadt plant eine Umgehung." Wenn zu diesem Zeitpunkt die Verbindung Wittstock - Mirow mehr Gewicht hätte, würde sich das positiv auswirken auf den frühstmöglichen Bau der Mirower Umgehung. Zu dem oben genannten Treffen beim Landrat organisiert der Verein Ortsumgehung Mirow e. V. eine Busfahrt. Denn Vereinsmitglieder und andere Mirower wollen beim Treffen ihr Interesse an der Verbindung Wittstock - Mirow untermauern. "Der Termin für das Treffen steht noch nicht fest, wir werden ihn aber zeitig bekanntgeben", sagte Marian Lopuszanski, Sprecher des Ortsumgehung Mirow e. V., auf Nordkurier-Nachfrage. Die Busfahrt finanziert die Stadt, kündigte der Bürgermeister an.
Für die Errichtung eines Parkhauses in Mirow gebe es einen Interessenten, informierte Karlo Schmettau. Ausgangspunkt sei, dass viele Gäste der Stadt nicht zu weit zu Fuß gehen wollen, um Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel auf der Schlossinsel zu erreichen. "Wir wollen aber nicht, dass die Insel zugeparkt wird", betonte der Bürgermeister. Und auf dem Parkplatz davor sowie auf dem Schlossvorplatz, der gerade umgestaltet wird, sei nicht genug Platz. Über Flächen, die die entsprechenden Bedingungen für ein Parkhaus bieten, verfüge die Stadt nicht mehr. Es gebe aber zwei Eigentümer von geeigneten Privatgrundstücken, die Interesse an dem Parkhaus hätten. "Während der nächsten Stadtvertretersitzung beabsichtigen wir, die Überlegungen zu einem Parkhaus interessierten Bürgern vorzustellen", plant Karlo Schmettau.
Quelle: Nordkurier vom 15.02.2011




