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Johanniter-Sozialstation erhält Bestnoten
Mirow. Das Jahr 2011 ist für die Johanniter-Sozialstation in Mirow mit einem "Sehr gut" gestartet.
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) bescheinigt dem ambulanten Pflegedienst in seinem jetzt vorliegenden Prüfbericht ein Gesamtergebnis von 1,2, berichtet der Landesverband Nord der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. "Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis", freut sich Heidi Schröder, Pflegedienstleiterin der Mirower Johanniter-Sozialstation. Und es gab noch eine glatte 1,0 für die Arbeit der sieben Kolleginnen: Das ist das Ergebnis der Kundenbefragung.
Und die pflegerischen Leistungen der Sozialstation bewertete der MDK ebenso wie die ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen mit 1,0. Zu den pflegerischen Leistungen gehören zum Beispiel Körperpflege, Betten, Lagern und Ankleiden. Die ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen umfassen unter anderem die Wundversorgung, das Messen von Blutwerten und das Verabreichen von Medikamenten. Der Bereich "Dienstleistung und Organisation" schneidet mit einer 1,4 ebenfalls überdurchschnittlich gut ab.
Heidi Schröder arbeitet schon seit 20 Jahren als Pflegedienstleiterin der Station. Anfang Februar 1991 fingen Heidi Schröder, Sabine Bandelow und Heike Eckenroth in der neu gegründeten Station an. Und alle drei sind immer noch dabei, was für ein gutes Klima im Team und Freude an der oft schweren Arbeit spricht, heißt es weiter aus dem Landesverband Nord. Das Gebäude in Mirow, in das vor einem Jahr das Johanniterzentrum einzog, nachdem es von Grund auf saniert wurde, kennt Heidi Schröder schon aus DDR-Zeiten. Damals diente es als Landambulatorium, in dem Schwester Heidi seit 1978 als Gemeindeschwester arbeitete.
Die Johanniter hatten ihren Sitz von 1996 bis 2010 in der Schillerstraße, nachdem sie von 1992 bis 1996 im ehemaligen Sanatorium beheimatet waren. Heute versorgen die sieben Frauen, die bei den Johannitern arbeiten, mehr als 50 Patienten in Mirow und in den Dörfern der Umgebung und entlasten damit auch die Angehörigen der zu pflegenden Menschen.
Als im vorigen Jahr das neue Johanniterzentrum übergeben und bezogen wurde, entstanden vorher in dem Gebäude auch Wohnungen für altersgerechtes Wohnen. Gegenwärtig leben dort 21 Frauen und Männer, damit sind alle Wohnungen ausgebucht. Sehr zugute kommt ihnen dabei die im Gebäude integrierte Sozialstation, dort sind tagsüber immer Ansprechpartner anwesend. Die Bewohner können den Gemeinschaftsraum im Haus kostenlos nutzen, dort ist Platz für Geselligkeit zum Beispiel beim Romméspielen und Kaffeerunden, die zu Feiertagen stattfinden. Immer dienstags ist Gedächtnistraining im Angebot. Den nächsten Vortrag für die Bewohner hält Heidi Schröder über die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
Quelle: Nordkurier vom 20.02.2011




