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Mächtige Balken garantieren Stabilität
Wesenberg. Halbzeit bei der grundlegenden Sanierung des Wesenberger Pfarrhauses: Die Schwammschäden im Dachgebälk sind beseitigt, die Dachstuhl- Konstruktion ist stabilisiert, das Dach ist komplett mit Biberschwänzen eingedeckt, berichtet Pastor Torsten Morche und hebt hervor:
"Das alles ist so konstruiert, dass der Dachstuhl ständig belüftet wird, es sammelt sich dort nie wieder Feuchtigkeit, die Schwamm verursacht, der das Holz zerstört so wie vor der jetzigen Sanierung."
Weil das Dach jetzt wieder dicht ist, ist es es nicht mehr so kalt im Haus - Weihnachten war es am schlimmsten, so dass das sehr unangenehm für den Pastor und seine Frau war, die im Pfarrhaus wohnen. Neben dem Erneuern des Daches wurde der Dachboden vom Gerümpel befreit, der sich dort über die Jahrzehnte angesammelt hat. "Irgendwann muss man den Mut haben, all dieses Gerümpel, das kein Mensch mehr braucht, in die Tonne zu kloppen", kommentiert Torsten Morche spaßig im nachhinein diese harte Arbeit. Beeindruckt zeigt er sich von den mächtigen Balken, die eingezogen wurden, um den Dachstuhl zu stabilisieren. Erst während der Bauarbeiten habe der Statiker festgestellt, dass es mit der Stabilität nicht zum Besten stehe.
Zurzeit herrscht Bauruhe, Mitte März sollen die Arbeiten im Innern des Gebäudes weitergehen. Dann soll im ersten Stock die Pfarrwohnung hergerichtet werden, im Erdgeschoss wird das Gemeindezentrum völlig umgestaltet, so dass dort wesentlich bessere Voraussetzungen herrschen.
Quelle: Nordkurier vom 12.03.2011




