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Wesenberger gründen eine Tafel
Wesenberg. Wesenberg ist bisher ein weißer Fleck auf der Karte der Tafeln, stellt Pastor Torsten Morche fest.
Das soll sich jetzt ändern, am Freitag wurde ein Antrag zur Gründung einer Tafel zum Bundesverband der Tafeln nach Berlin geschickt. Träger in Wesenberg wird die Kirche sein, auch Bürgermeister Helmut Hamp (BfW) hat Untgerstützung signalisiert, berichtet Torsten Morche.
Im Januar dieses Jahres ging der Wesenberger Marko Lippe mit der Idee, eine Tafel auf ehrenamtlicher Basis einzurichten, in das Pfarrhaus. "Neustrelitz und Mirow verfügen bereits über Tafeln, in denen sich bedürftige Menschen für sehr wenig Geld Lebensmittel holen können. Manche Wesenberger fahren bis in die Kreisstadt, um daran teilhaben zu können. Das soll sich jetzt ändern", sagt Marko Lippe. Beim Pastor stieß der junge Mann auf offene Ohren. Die Gruppe von Interessenten setzte sich zusammen und beriet, Torsten Morche erkundigte sich beim Landesverband Tafel e. V. in Schwerin, der grünes Licht für eine Tafel in Wesenberg gab, weil dadurch keine Konkurrenz zu Neustrelitz oder Mirow entsteht, das sei nicht erwünscht.
Jetzt arbeiten die Initiatoren und der Pastor unter Hochdruck, damit die Tafel im April oder Mai wirksam werden kann. "Wir brauchen Hilfe dabei. Wer einen Kühlschrank, einen Gefrierschrank, Regale, Tische oder Stühle übrig hat, meldet sich bitte bei uns im Pfarrhaus unter 039832
20431, denn all das brauchen wir für die Einrichtung der Tafel", zählt Anja Equitz auf. Auch Sponsoren werden gesucht, die die Idee unterstützen. Auf die gehen die Initiatoren demnächst zu. Räumlichkeiten stelle zunächst die Wohnungsgenossenschaft zur Verfügung. Wenn im Herbst die Sanierung des Pfarrhauses abgeschlossen ist, erhält dort die neue Wesenberger Tafel ihren Sitz. Die Initiatoren suchen Unterstützung für ihre ehrenamtliche Arbeit.
Quelle: Nordkurier vom 14.03.2011




