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Diemitzer Töpfer arbeitet über die griechische Mythologie


Diemitz. Zum vierten Mal luden Keramikerinnen und Keramiker aus Mecklenburg-Vorpommern zum Tag der offenen Töpferei in ihre Werkstätten ein.

 

Auch Frank Verchau im kleinen Ort Diemitz war bei dieser Aktion mit von der Partie und erwartete interessierte Gäste zum Schauen, Anfassen und Staunen.

Das Markenzeichen des Diemitzer Künstlers ist der direkte Bezug zur griechischen Mythologie. Auf allen von ihm gefertigten Keramiken sind Zeichnungen oder Texte aus dieser Sagenwelt in Ritztechnik zu finden. Nach vielen Versuchen ist es Frank Verchau gelungen, die vor dem Brennen in die von ihm selbst hergestellten Glasuren eingebrachten Muster deutlich sichtbar zu machen. Zu jedem Kunstwerk mit bildlicher Darstellung bekommt der Käufer die dazu von Frank Verchau aufgeschriebene Geschichte.

Der 52-Jährige hatte schon in jungen Jahren den Traum, Töpfer zu werden. Mit der Wende 1989 machte sich der ehemalige Elektrotechniker diesen Wunsch dann wahr. Er erlernte den Töpferberuf in Mecklenburg-Vorpommern. Seit sieben Jahren lebt und arbeitet der griechische Göttergeschichten liebende Künstler in Diemitz in der Nähe von Mirow.

Am vergangenen Wochenende fand deutschlandweit der Tag der offenen Töpferei statt. Bundesweit beteiligen sich fast 500 Werkstätten an dieser Aktion. Ziel war es, Besuchern die aufwändige Herstellung handgefertigter Keramik zu zeigen und eigene Versuche mit dem Material Ton zu ermöglichen.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 24.03.2011




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