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Mit dem Elektrofahrrad unterwegs
Mirow. Mit dem Elektrofahrrad die Region erschließen nach dem Motto ausleihen, aufsitzen und los, das könnte demnächst Wirklichkeit werden.
Die Mecklenburgische Seenplatte soll movelo-Region werden. Jörn Kolbe von der movelo-Repräsentanz Mecklenburg-Vorpommern erläuterte in dieser Woche in Mirow vor mehr als 30 Tourismus-Anbietern aus Mecklenburg-Strelitz und dem Müritzkreis das Konzept.
Elektrofahrräder sind besonders interessant für die Generation 55 plus, für Genussmenschen und Naturliebhaber, die die Landschaft genießen wollen ohne sich groß dabei anzustrengen oder für Menschen, die in ihrem Alltag selten das Fahrrad nutzen. Die Anbieter bekommen die Räder gegen eine monatliche Gebühr, die Liefer-, Reparatur-, Austausch-, Vollkasko- und umfangreicheMarketingleistungen mit einschließen. Die Verträge werden jeweils für eine Saison abgeschlossen, zwei Räder pro Anbieter wären ein guter Einstieg. Je nach Wegebeschaffenheit und der gewählten Elektrounterstützung reiche der Akku für eine Strecke zwischen 40 und 80 Kilometern erläuterte Kolbe. Es soll ein möglich flächendeckendes Netz an Verleih- und Akkuwechselstationen aufgebaut werden.
In der Mecklenburgischen Seenplatte haben sich bereits die Haveltourist-GmbH mit drei Campingplätzen, der Campingplatz "Hexenwäldchen in Blankenförde, das Müritzeum und das Radlon-Hotel in Waren und der Wanderer in Linstow für moveloentschieden. Weitere Anbieter sollten möglichst schnell gewonnen werden, damit im Mai die Elektrofahrrad-Saison beginnen kann. Christian Bermes von der ruhepuls-Sporttouristik aus Feldberg kann sich vorstellen, mit dem Verleih von Elektrofahrrädern in dieser Saison zu beginnen. Es gibt in der Endmoränenlandschaft anspruchsvolle Radwege und viele Gäste seien über 50, die sich sicherlich über Elektrounterstützung freuen würden, so Bermes. Reparaturen wären in seinem kleinen Unternehmen allerdings ein Problem. Doch für solche Fälle wird Unterstützung
durch movelo signalisiert. Interesse gebe es auch bei weiteren Feldberger Unternehmen, erklärte er.
Auch Neustrelitz habe Interesse daran, dass sich Unternehmen in der Stadt für movelo entscheiden, sagte Frank Fechner, Amtsleiter für Wirtschaft in der Stadtverwaltung. Er könne sich auch gut vorstellen, dass in der Hafenmeisterei eine Akkuwechselstation eingerichtet wird und Akkus aufgeladen werden.
Quelle: Nordkurier vom 17.03.2011




