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Wanderfreunde bewegen 43 Prieperter
Priepert. 43 Prieperter sind voll im Trend, wenn es darum geht, Mecklenburg-Vorpommern auch
in ein Land der Wanderer zu verwandeln - und sie haben viel Spaß dabei:
Dabei geht es um die Mitglieder des Vereins Natur- und Wanderfreunde Priepert e. V., deren Pioniere sich 2008 zusammen fanden. Ins Laufen brachte sie Wanderer Dietmar Hackner, der jetzt Vorsitzender des Vereins ist. Vor 13Jahren bauten sich die Hackners, die aus dem Taunus stammen, in Priepert ein Holzhaus und schufen sich damit eine Zweitwohnung, die irgendwann einmal zum Hauptwohnsitz werden soll. "Gewandert bin ich schon immer viel. Und ich dachte bei mir, das ist so eine schöne Gegend hier, warum sollte man dieser sportlichen Freizeitbeschäftigung nicht auch hier nachgehen", blickt er zurück.
Nur sah es mit Wanderwegen nicht so gut aus. Es gab einen Pfad am Ellbogensee, der aber im Laufe der Jahre zuwuchs und verschwand. Da kam Dietmar Hackner auf die Idee, ein Projekt zu starten und ausgehend vom Ellbogensee-Weg ein Netz von Wander wegen in Priepert und Umgebung zu schaffen. Dieses Projekt stellte er während einer Gemeindevertretersitzung vor. Hans-Jürgen Matterne, heute 2. Vorsitzender des Natur- und Wanderfreunde e. V., saß damals neben ihm. "Ich hatte auch schon daran gedacht, den Weg wieder flott zu machen - und so hatten wir uns vor drei Jahren gefunden", erinnert sich Hans-Jürgen Matterne.
Bis heute arbeiteten die Wanderfreunde ein Wegenetz mit einer Länge von 20 Kilometern auf und markierten sie auch. Vor ein paar Tagen montierten sie in der Nähe der Badestelle am Großen Priepertsee eine große Informationstafel, auf der sich Einheimische und Urlauber - vor allem die, die gern wandern - orientieren können. Mit drauf ist eine große Karte, die der Kassenwart des Vereins, Claus Menschel, am Computer erarbeitete. Diese Karte gibt es auch als Faltblatt, die Auflage von 2000 Stück ist fast vergriffen. "Wir sind sehr stolz darauf, dass wir alle Projekte, zum Beispiel den Unterstand am Rastplatz Schönbecks Koppel, ohne einen Euro Fördermittel verwirklicht haben", betont Dietmar Hackner. Denn die Wanderfreunde schaffen viel selbst und sie haben Freunde im Dorf. Zum Beispiel Torsten Herzog, Inhaber der Tischlerei "Ideen aus Holz" in Wesenberg, der spontan zusagte, das Gestell für das große Schild zu bauen. Oder Robert Rasch, der die Fundamente legte für das Schild.
Quelle: Nordkurier vom 30.03.2011




