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Unteres Schloss ist wiederum Thema
Mirow. Was wird aus dem Unteren Schloss und den Gebäuden in der Nachbarschaft? Das war ein Thema der jüngsten Sitzung der Mirower Stadtvertreter.
Frank Thederan (AMB) fragte nach, warum ein Beschluss wahrscheinlich aus dem Jahr 2006, nach dem das Untere Schloss angeboten werden sollte, nicht umgesetzt worden sei. Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) hingegen geht davon aus, dass gar kein Beschluss vorliegt: "Über die Vermarktungskonzeption für das Untere Schloss, in dem etliche Jahre das Gymnasium untergebracht war, wurde immer wieder diskutiert, beschlossen wurde es meines Wissens aber nicht", sagte er zu diesem Mirower Dauerthema.
Jetzt soll nach Auffassung des Bürgermeisters die Vermarktung systematisch bearbeitet werden. Zu beachten sei, dass zum Komplex auch die ehemalige Grundschule und das Rotdornhaus gehören. Und wahrscheinlich ab Oktober, wenn die Feuerwehr in ihr neues Gebäude an der B 198 zieht, steht auch dieses Gebäude leer. "Dieses Haus befindet sich in einer guten Lage und hat seinen Wert, der festgestellt werden muss", erklärte Karlo Schmettau. Wenn der Wert feststehe, müssten die Stadtvertreter im Mai oder Juni grundsätzlich beschließen, was verkauft werden soll: Das Untere Schloss, das Feuerwehrgebäude - einzeln oder im Paket? Dann, so der Bürgermeister weiter, müsste in Zusammenarbeit mit dem Sanierungsträger BIG Städtebau ein Exposé erarbeitet werden und die Werbung in der regionalen und über regionalen Presse erfolgen. "Dafür muss die Stadt natürlich Geld in die Hand nehmen, damit das professionell auf den Weg gebracht werden kann", erklärte Karlo Schmettau.
Was aber, wenn das nicht funktioniert? Der Bürgermeister sprach sich dafür aus, es über den Zeitraum von einem Jahr zu versuchen. Gelingt die Vermarktung nicht, sollten das oder die Gebäude in die gut frequentierte Norddeutsche Grundstücksauktion gegeben werden. Dann habe die Stadt zwar keinen Einfluss auf den Verkauf. Aber da könne kaum etwas passieren, weil das Untere Schloss denkmalgeschützt sei.
Quelle: Nordkurier vom 01.04.2011




