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Spannende Wahl bei Prieperter Feuerwehr
Priepert.Eine mit Spannung erwartete Neuwahl des Vorstands stand während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Priepert auf der Tagesordnung:
Ging es doch um die Wahl eines neuen Wehrführers, seines Stellvertreters und weiterer Vorstandsmitglieder. Während sich als Wehrführer nur Gilbert Otto beim Bürgermeister Jörn Schneegaß bewarb, hatten immerhin drei Kameraden ihre Unterlagen für die Wahl zum Stellvertreter des Wehrführers eingereicht.
Satzungsgemäß wurde die Wahl geheim durchgeführt. Wie erwartet erhielt Gilbert Otto das Vertrauen und ist neuer Gemeindewehrführer. Erst nach einem zweiten Wahlgang und mit knapper Mehrheit fiel die Entscheidung zu Gunsten von Thomas Brückner als Stellvertreter des Wehrführers aus. Zum Kassen- und Schriftwart wurde René Simon gewählt, Gruppenführer und Gerätewart wurde Reik Opitz und neuer Jugendwart ist jetzt Sven Christ.
Vor der Wahl erfolgte der Rückblick auf das Jahr 2010 - aber auch auf die vergangenen sechs Jahre. So war es ein umfangreicher Bericht, den der bisherige Wehrführer Siegfried Klein über den Zeitraum 2005 bis 2010 erstatten konnte. Weil aber viele Bilder von Einsätzen, Übungen und Wettkämpfen, die viele der Anwesenden zum ersten Mal sahen, den Vortrag auflockerten, folgten die alle interessiert. So ergab die Auswertung der sieben Feuerwehreinsätze im Jahr 2010, dass die zwanzig Einsatzkräfte dabei insgesamt 588 Stunden im Einsatz waren. Dazu kommen weitere 638 Stunden, die die Kameraden in ihrer Freizeit für die Ausbildung aufbrachten. Somit hat jedes aktive Mitglied der Feuerwehr Priepert, rein statistisch gesehen, im vergangenem Jahr über 61 Stunden für den Brandschutz geleistet, konstatierte Siegfried Klein. In den vergangenen Jahren, so schätzt er ein, hat sich die Prieperter Wehr zu einer gut ausgebildeten und motivierten Mannschaft entwickelt. Die Altersstruktur unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Prieperter Einsatzkräfte. Neun Kameraden sind zwischen 18 und 30 Jahre alt (45 Prozent), 30 bis 40 sind fünf Kameraden (25 Prozent), 40 bis 60 sind drei und drei sind über 60 Jahre.
Quelle: Nordkurier vom 05.04.2011




