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Amt steht vor neuen Aufgaben
Wesenberg. Wichtige Aufgaben wurden im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte in den vergangenen Jahren abgeschlossen.
Neue liegen künftig noch vor der Behörde und auch vor der Stadt Wesenberg, hieß es kürzlich in einem Bericht der Verwaltung vor der Wesenberger Stadtvertretung.
"Es gibt Tendenzen, denen wir uns stellen müssen", betonte Amtsleiterin Karola Kahl dabei. Stadt und Amt müssen sich etwa Gedanken machen, wie künftig mit der demografischen Entwicklung umzugehen ist. So war die Bildung der Klassenstufe Eins im vorigen Jahr an der Grundschule Wesenberg nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Denn eigentlich seien es zu wenig Schulanfänger gewesen. Verstärkt werde diese Entwicklung durch freiere Wahlmöglichkeiten für eine Schule, erklärte Kahl.
Insgesamt gibt es im Amtsbereich, zu dem auch Mirow, Priepert Roggentin und Wustrow gehören, noch rund 8700 Einwohner. In Wesenberg waren im vergangenen Jahr lediglich 20 Geburten zu verzeichnen. Dem standen 43 Sterbefälle gegenüber. Auch wenn die Einwohnerzahl im Amt rückläufig ist, so mache sich das nicht beim Arbeitsvolumen in der Verwaltung bemerkbar, sagte Kahl. Die Fläche, auf der für Ordnung und Sicherheit zu sorgen ist, schrumpfe im Gegensatz zur Bevölkerung nicht. Dennoch habe die Behörde mit den Maßnahmen nach der Fusion der Ämter Mirow und Wesenberg erfolgreich Kosten einsparen können. Als kommende große Aufgaben nannte Kahl außerdem die Einführung des neuen Buchführungsystems Doppik sowie die "Mammut-Wahlen" am 4. September.
Quelle: Nordkurier vom 06.05.2011




