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Bundeskommission zu Gast in Priepert
Bis zum Donnerstag wird in Priepert zweifellos große Spannung herrschen. Denn dann wird die Platzierung im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ bekannt gegeben.
Priepert. Bis zum Donnerstag wird in Priepert zweifellos große Spannung herrschen. Denn dann wird die Platzierung im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ bekannt gegeben. Am Sonntag war die Bewertungskommission, die 14 Mitglieder zählte, in Priepert unterwegs, um sich alles genau anzusehen in der Gemeinde, die im Landeswettbewerb Platz zwei erreichte und darum eine Runde weiterkam.
Die Prieperter hatten eine gute Idee, um eine besondere Beziehung zwischen dem Dorf und der Kommission herzustellen: „Wir besorgten 14 Spitzahornbäume, jedes Kommissionsmitglied pflanzte einen davon und erhielt eine Patenschaftsurkunde von uns“, berichtet Bürgermeister Manfred Giesenberg (FDP). Die Feuerwehrleute verpflichteten sich, immer darauf zu achten, dass die Bäume regelmäßig gegossen werden. Und die Kommissionsmitglieder wurden eingeladen, ab und an nach Priepert zu kommen, um nach ihren Bäumen zu sehen.
Zweieinhalb Stunden dauerte die Tour mit der Trolleybahn durch das ganze Dorf. Dabei wurde den Gästen gezeigt, welche Betriebe im Ort neu entstanden sind und was alles im Rahmen der Dorferneuerung geschafft wurde. Ein Plus für Priepert war sicher – wie beim Landeswettbewerb auch –, dass das Dorf ein reiches Vereinsleben hat. Die Vereine stellten sich vor, und die mittlerweile weithin bekannte Damentanzkapelle „Dakaprie“ gab an der Brücke ein Konzert. Zur Stärkung boten die Angler frisch geräucherten Fisch an.
Die Prieperter hatten sich gründlich vorbereitet – die Vorgärten waren in Ordnung gebracht und geschmückt. Die Landwirte stellten ihre Traktoren auf, um zu demonstrieren, dass die Landwirtschaft für das Dorf wichtig ist. „Wir haben in Priepert wieder etwas auf die Beine gestellt, wenn wir so etwas vorhaben, ziehen auch alle mit“, zeigt sich der Bürgermeister erfreut.
Insgesamt nahmen bundesweit 3625 Dörfer am Wettbewerb teil, Priepert kam in den Endausscheid der 34 besten Orte. Welchen Platz das Dorf ganz im Süden von Mecklenburg-Strelitz erreicht hat – bis Donnerstag bleibt es spannend.
Quelle: Nordkurier vom 04.09.2007




