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Kreisübergreifender Radweg an B198 freigegeben
Lärz. Dass der Radweg zwischen Vietzen und Mirow etwas Besonderes ist - wer es bislang nicht wusste, erfuhr es spätestens gestern bei der offiziellen Einweihung.
Politiker aus Mecklenburg-Strelitz und dem Müritzkreis gaben sich in Lärz ein Stelldichein, dazu Staatssekretär Sebastian Schröder aus dem Landesverkehrsministerium und viele Einwohner, Schüler der Rechliner und Mirower Schulen und Mitarbeiter von Verwaltungen und Tourismusanbietern der Region. Die Schönsten waren die beiden Damen im Kostüm: Prinzessin Sophie Charlotte von Mirower Seite alias Jasmin Altmann sowie für die Rechliner die Bernsteinnixe Claudia Hinz - als Zeichen, dass sich hier nicht nur zwei Landkreise schon vorab "vereinen", sondern auch die Großseenplatte mit der Kleinseenplatte zusammenwächst.
Dabei wurde immer wieder die Sonderrolle Rechlins gelobt, das die Entscheidung, die alte Bahntrasse zu kaufen, "sehr frühzeitig und sehr weise getroffen hatte", wie Müritz-Landrätin Bettina Paetsch betonte. Auch ihr Strelitzer Kollege Heiko Kärger (beide CDU) lobte den Vorteil für die ganze Region. Gabriele Haack (FDP), stellvertretende Bürgermeisterin von Mirow, kündigte die Fortführung des Radweges in Richtung Granzow an. Wenn auch der Radweg Mirow-Schwarz noch komme, sei die Region sehr gut erschlossen.
Die nun freigegebene, elf Kilometer lange Strecke an der B 198 ist der erste Radweg, der straßenbegleitend, aber trassenfern verläuft - somit sei auch der Sicherheitsaspekt gewährleistet, erklärte der stellvertretende Rechliner Bürgermeister Wolf-Dieter Ringguth (CDU). Planer und Baufirmen hätten Hervorragendes geleistet. Die Gesamtkosten von 760 000 Euro trägt der Bund.
Der Lärzer Bürgermeister Hartmut Lehmann (CDU) erklärte, nun müsse noch an der Ausschilderung gearbeitet werden, ebenso an Rastplätzen. Dass der Radweg nicht geradeaus über die Eisenbahnbrücke führe, sondern in Lärz kurz auf die Kreisstraße geleitet werde, mache viele stutzig. "Wir hoffen aber, dass uns das Urlauer ins Dorf bringt."
Quelle: Nordkurier vom 14.05.2011




