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Pädagoge stellt Wildnisschule auf die Beine


Diemitzer Schleuse. Den Hamburger Wieland Woesler hat es nach Diemitzer Schleuse verschlagen.

 

Und jetzt ist er dabei, sich dort, inmitten der ursprünglichen Natur, eine neue wirtschaftliche Existenz aufzubauen: Mit der Natur- und Wildnisschule "Seenland" machte er sich selbstständig. Er ist gelernter Erzieher, absolvierte seine Ausbildung in Hamburg. Er arbeitete im Waldkindergarten in Wentorf in Schleswig-Holstein. "Daneben absolvierte ich unterschiedliche Kurse in Wildnisschulen bei Hannover und Bielefeld. Aber das wichtigste für mich ist: Mir war sehr schnell klar, dass ich das unbedingt beruflich machen will", berichtet Wieland Woesler. In Zusammenarbeit mit einer anderen Wildschule erarbeitete er ein Konzept für Wildnispädagogik, das jetzt die Grundlage für seine eigene neue Schule ist.

 

Zu seinen Angeboten gehören Camps unmittelbar in der Natur, ganz nah dran, damit Kinder die Wildnis mit allen Sinnen erleben und eine emotionale Bindung zur Natur aufbauen - neben dem Wissen, das sie sich aneignen. Daneben plant er ebenfalls Angebote für Kinder und Erwachsene zusammen. Zu Himmelfahrt gibt es beispielsweise ein Camp für Vater und Sohn. Bei einer Kanufahrt verbringen Vater und Sohn den Tag zusammen in der Natur, kommen sich beim Erlebnis Natur ganz nah, schildert Wieland Woesler und ergänzt, dass er sich um alle Rahmenbedingungen wie die Boote und die Verpflegung kümmert. Und der Wildnispädagoge bietet beispielsweise auch einen Naturmentoring-Kursus für Erwachsene an. In diesem Kursus gibt er die Ideen der Wildnispädagogik weiter. Diese helfen den Erwachsenen, die Kinder neugierig zu machen auf die Natur und ihre Sinne zu schulen.

 

Wer sich für seine Arbeit interessiert: www.wildnisschule-seenland.de

 

Ins Mecklenburgische nach Diemitzer Schleuse zog Wieland Woesler die Liebe zu Maximiliane Böhm, wie er gern erzählt. Als weiteres glückliches Moment zählt er die wunderbare, zum Teil noch ursprüngliche Landschaft, die ihm jetzt die Möglichkeit gibt, seinen beruflichen Traum zu erfüllen.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 27.05.2011




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