Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

Ausstellung im Turm der Mirower Johanniterkirche


Mirow. Premiere: Bilder, die extra für die Ausstellung im Turm der Mirower Johanniterkirche von Gerhard Schneider geschaffen wurden, sind ab 1. Juni zu sehen. Mit dem Krümmeler sprach Hartmut Nieswandt (Nordkurier) über die neuen Arbeiten.

 

Neue Bilder extra für die Ausstellung - warum?

Nachdem mich Dr. Hans-Jürgen Lippe vom Kirchturmverein herzlich zu dieser Ausstellung eingeladen hatte, sah ich mir die dafür vorgesehene Etage im Kirchturm an. Dort befindet sich auch das Antiquariat. Also muss ich mich mit den Büchern auseinandersetzen.

 

Bisher sind Sie vor allem durch ihre Landschaftsbilder bekannt, was ist in der für Sie neuen Umgebung zu sehen?

Eben keine Landschaftsbilder, dorthin gehören farbig getuschte Grafiken und Collagen. Arbeiten mit einer Geschichte, für die sich der Betrachter Zeit nehmen muss, in ihr spazieren geht und sich eben selbst eine Geschichte erzählt. Landschaft hat immer Bezüge, der Betrachter sagt sich: Das könnte Krümmel sein oder Rechlin oder Mirow... Meine neuen Arbeiten für die Ausstellung im Kirchturm haben keinen Ort.

 

Können Sie ein Beispiel dafür nennen?

Natürlich, zum Beispiel das "Buchhaus". Das Dach ist ein Buch, die Fenster sind Bücher, Buchstaben fliegen heraus, ein Brillen gestell ist zu sehen, die Regenleitung mündet in ein Rotweinglas. Ich finde, daraus kann sich der Betrachter eine Geschichte stricken - wenn er denn möchte.

 

Warum begannen Sie mit dem Zeichnen und Malen? Geschah das, weil Sie das wollten?

Ja, ich wollte immer zeichnen, darum wurde ich ja auch Konstrukteur. Als ich Kind war, schenkten mir meine Eltern einen Tuschkasten, sie wollten mich damit ruhig stellen. Was so gar nicht notwendig war, ich wollte ja zeichnen und malen.

 

Mittlerweile haben Sie einen bekannten Namen in der Region, Herr Schneider, auch, was Ausstellungen betrifft. Wie entwickelte sich das?

Ich bin in Berlin-Pankow aufgewachsen. Nach dem Studium, das ich als Diplomingenieur für Schiffstechnik abschloss, entschieden wir uns, nach Rechlin zu gehen. Wir hatten schon ein Kind aber noch keine Wohnung. InRechlin wurden Neubauten errichtet, also war das dort leichter mit einer Wohnung.

 

Wieso ausgerechnet in Rechlin, mit Wohnungen war es in der DDR doch generell schwierig?

Rechlin war ein volkswirtschaftlicher Schwerpunkt, die exportintensive Werft hatte um die 1000 Beschäftigte.

 

Kommen wir zurück zu Ihrem Hobby, dem Malen und Zeichnen. Wann starteten Sie die ersten Ausstellungen?

1996 fanden wir unser Haus in Krümmel. Zu Ausstellungen entschloss ich mich spontan ganz direkt am See. Die interessierten Leute kamen in einem guten Klima zusammen, es gab gute Gespräche. Eine Ausstellung trug im Oktober 2010 den Titel "Tee am See". Ich liebe diese schöne Atmosphäre, die Gespräche.

 

Und jetzt gibt es einmal etwas ganz anderes von Ihnen zu sehen. Toi toi toi! Danke.

 

Die Ausstellung, die den Titel "Einblicke" trägt, wird am Mittwoch, dem 1. Juni, um 19 Uhr im Turm der Mirower Johanniterkirche eröffnet. Dazu lädt die Vereinigung Kirchturm Mirow e.V. als Veranstalter herzlich ein. Dort sind die Bilder bis zum 31. Oktober zu sehen.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 28.05.2011




[nach oben] [Feedback] [drucken]