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Dracula-Austellung im Unteren Schloss
Mirow. Christoph Zechlin und Kerstin Stettner sind zurzeit im Unteren Schloss in Mirow mächtig am Wirbeln.
Während man das für die erste Woche ihrer Tätigkeit wörtlich nehmen kann - sie wirbelten beim Saubermachen des seit Jahren leer stehenden Gebäudes mächtig Staub auf -, sind sie jetzt dabei, die Ausstellung "Die Dracula-Legenden" aufzubauen. "Das ist keine bluttriefende Horrorausstellung. Sie ist gestaltet auf der Grundlage wissenschaftlicher Recherchen. Es gibt weltweit vampirähnliche Wesen, die seit Jahrhunderten viel Raum in der Mythologie fanden", erläutert Christoph Zechlin. Die Ausstellung wurde geschaffen im Zusammenhang mit dem in Hamburg aufgeführten Musical "Tanz der Vampire", sie wurde dort im Vorraum gezeigt.
Zechlin hat das Untere Schloss für eine Saison gepachtet. Wenn seine Ausstellung gut läuft - davon geht er wegen der sehr günstigen Lage und der reichlich vorhandenen Parkplätze im Hof aus - würde er gern bleiben und weitere Ausstellungen aufbauen. Christoph Zechlin wäre auch geneigt, das Untere Schloss und die damit verbundenen Gebäude zu kaufen. Für seine Ausstellungen hat er sich vorgenommen, örtliche Mythen zu sammeln. "Wer welche kennt, zum Beispiel eine Sage von einem Geist oder ähnliches, den bitte ich, in das Untere Schloss zu mir zu kommen", bittet Christoph Zechlin.
Er stammt aus der Gegend von Ratzeburg (Schleswig-Holstein) und widmet sich seit rund zehn Jahren Ausstellungen. Es fing an mit einer Titanic-Schau in Peenemünde. Jetzt ist er Inhaber des privat betriebenen Museums in der Alten Zuckerfabrik in Barth, in der es zum Beispiel um die Titanic und Oldtimer geht. "Barth bleibt auch in Zukunft mein Standbein. Mit den Einnahmen komme ich gut aus, investiere viel", sagt er über sein Museum am Bodden.
Quell: Nordkurier vom 04.06.2011




