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Geldtopf für Grünpflege ist bald leer


Mirow. Als Katastrophe bezeichnete kürzlich Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) den Zustand, der bis vor kurzem auf vielen Grünflächen der Gemeinde herrschte.

 

Seit Anfang Juni sind jetzt zwei Bürgerarbeiter für die Grünpflege im Einsatz. "Und wir sind nun dabei, alles aufzuholen", sagte Schmettau.

 

Denn eigentlich habe die Stadt schon früher mit den Kräften gerechnet und sei mit dem Mähen der Flächen in den vergangenen Monaten einfach nicht hinterher gekommen. War die Grünpflege in den Jahren zuvor über Ein-Euro-Jobs abgedeckt, fallen diese mit der Entscheidung der Bundesregierung zum Abbau der Gelegenheiten für geringfügig Beschäftigte nun weg. "Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir künftig mit dem Problem umgehen", sagte Schmettau. So könne er sich vorstellen, die Mäharbeiten in den einzelnen Ortsteilen in Zukunft über Stellen auf 400-Euro-Basis abzusichern.

 

Fest steht schon jetzt, dass die Stadt Mirow nicht mit dem für die Grünpflege geplanten Geld hinkommt. Der Haushaltsposten sei aller Voraussicht nach in zwei Monaten aufgebraucht. Ähnlich sehe es bei der Baumpflege aus. Auch hierfür müsse im kommenden Jahr wohl mehr Geld in die Hand genommen werden, so Schmettau.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 23.06.2011




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