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Staus läuten 15. Fusion ein


Lärz. Selbst Anwohner wurden überrascht von der großen Anreisewelle zum 15. Fusion-Festival auf dem Kulturkosmosgelände in Lärz, die in diesem Jahr recht zeitig, nämlich schon Mittwochmittag, einsetzte.

 

Trotz gewohnt straffer Organisation des Veranstalters bildeten sich vor den Abfertigungsstationen kilometerlange Staus. Festivalbesuchern und Einheimischen wurde gleichermaßen viel Geduld abverlangt, und Letztgenannte mussten ein hohes Maß an Toleranz entwickeln, um dem sagenhaften Aufgebot an Pkw und wohnmobilartigen Gefährten mit Wohlwollen zu begegnen. Gut beraten waren diejenigen, die ihren Wochenendeinkauf schon erledigt hatten und nicht mehr die Märkte in Rechlin und Mirow aufsuchen mussten. Schon eine Entfernung von wenigen Kilometern entpuppte sich als unüberbrückbare Hürde. Die Einheimischen wählten Schleichwege oder nahmen das Fahrrad.

 

Selbst der nachmittägliche Schulbus aus Rechlin, der die Orte Lärz und Krümmel ansteuern musste, wählte den großen Bogen über Mirow oder Gaarz, um nicht in den Stau zu geraten. In Richtung Autobahn A 19 zog sich dieser bis an die Priborner/Röbeler Kreuzung hin. "Plötzlich stand alles, vorher konnte man noch gut fahren", berichtete ein Festivalgast, der gegen Mitternacht von der Autobahn kam und bereits zu den erfahrenen Besuchern zählt.

In Lärz selbst hatte sich viel Polizei postiert. 15 Beamte wurden durch Anwohner allein am Feuerwehrgebäude des Ortes gezählt. Hinzu kamen mehrere Hunde, die speziell für die Drogensuche ausgebildet sind. Und auch gestern waren an der Schleusenkreuzung in Mirow Beamte vor Ort. "Die Polizeipräsenz werden wir an allen Festivaltagen aufrecht erhalten", hieß es aus der Pressestelle der Polizei.

 

Indes ist auch der Veranstalter bemüht, das Anreisegeschehen weiter abzufedern. Der Verein baut einen eigenen Reisedienst auf, der die Festivalbesucher aus dem Ausland, etwa aus Paris oder Amsterdam, in Bussen heranchauffiert, war bei Vereinschef Martin Eulenhaupt zu erfahren. Der bewährte Shuttle-Service vom Festivalgelände mit Bussen zu Supermärkten und Badestellen der Region wird beibehalten. Halbstündig werden die Busse in Richtung Mirow und Rechlin verkehren - allerdings hat der Wetterbericht Regen angesagt.

 

 

 

Quelle: Nordkurier vom 01.07.2011




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